Großeinsatz am Bahnhof Pasing

Verdächtiger Gegenstand: Regionalexpress evakuiert

München - Wegen eines verdächtigen Gegenstands ist am späten Freitagabend der Regionalexpress RE 57121 am Bahnhof Pasing gestoppt worden. Die Fahrgäste wurden evakuiert.

Gegen 22.15 Uhr wurde der Münchner Bundespolizei ein verdächtiger Gegenstand in einem aus Ulm kommenden Regionalexpress gemeldet. Ziel des Zuges war München Hauptbahnhof. Eine Reisende hatte einen Mann beobachtete, der den Zug in Mering oder Kissing verlassen hatte. Aus der Gepäckablage hatte er nur eines von zwei Gepäckstücken genommen. Einen Rucksack, der dem Mann zugeordnet wurde, blieb zurück.

Die Reisende informierte das Zugbegleitpersonal. Noch während der Fahrt lies der Zugbegleiter das vordere Abteil räumen und verwies die Fahrgäste in den hinteren Teil. Der Zug stoppte in München-Pasing, alle Fahrgäste mussten den Regionalexpress verlassen.

Spezialkräfte im Einsatz

Spezialkräfte der Bundespolizei untersuchten den Rucksack. Darin wurden ein als Geschenk verpackter Gartenzwerg, zwei Flaschen Wein und weitere persönliche Gegenstände aufgefunden. Durch die Absperrmaßnahmen an einem Gleis am Pasinger Bahnhof kam es kaum zu Beeinträchtigungen.

Am Einsatz beteiligt waren auch Beamte der Landespolizei und DB-Sicherheitspersonal sowie Rettungskräfte.

mm/tz

Rubriklistenbild: © dpa/Archivbild

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