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Bayerische Landesgartenschau in Neu Ulm gestartet

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Neu-Ulm - Blumen, Stauden und Gehölze: Die 14. bayerische Landesgartenschau hat am Freitag in Neu-Ulm begonnen. Die Besucher bestaunten auf drei Flächen die bunt blühenden Pflanzen. Bis zum 5. Oktober lockt die Schau nach dem Motto "Ganz schön Blume" mit drei Themenschwerpunkten:

Einem 14 Hektar großen Sportpark mit Wasserspielplatz und Skateranlage, einer gärtnerischen Ausstellungsfläche mit einer Gartenfachberatung sowie einem zehn Hektar großen Areal, auf dem Wohn- und Gartenideen der Zukunft vorgestellt werden. Am Nachmittag sollte Bayerns Ministerpräsident Günther Beckstein (CSU) die Schau offiziell eröffnen.

Die miteinander verbundenen Ausstellungsflächen ziehen sich wie eine "grüne Brücke" durch Neu-Ulm. Mehr als 164 000 Blumenzwiebeln, 160 000 Frühjahrs- und Sommerblumen sowie 23 000 Stauden - darunter Holunder, Mirabelle oder Blutpflaume - wurden auf dem insgesamt 30 Hektar großen Freigelände in die Erde gesetzt. Außerdem wurden etwa 150 Bäume und 8000 Rollen Grünrasen gepflanzt. Dabei investierte der Freistaat Bayern 3,6 Millionen Euro und die Stadt Neu-Ulm 7,4 Millionen Euro in die Gartenschau. Die Veranstalter erwarten in den kommenden fünf Monaten bis zu eine Million Besucher.

Mit der diesjährigen Schau ist die Veranstaltung nach 28 Jahren nach Neu-Ulm zurückgekehrt. Im Jahr 1980 fand die erste bayerische Landesgartenschau ebenfalls in der Stadt an der Donau statt. Die nächsten Schauen werden in Rosenheim (2010), Bamberg (2012) und Deggendorf (2014) zu sehen sein. dpa bs yyby z2 gü/uk

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