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Am Ticketautomat wird sich viel ändern. 

Eine Idee ist inspiriert von Londoner U-Bahn

Wird der MVV sein Ringsystem bald abschaffen?

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Über diese Änderung werden die Pendler unserer Stadt debattieren: Der Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV) wird einem Zeitungsbericht zufolge sein Ringsystem abschaffen. Und zwar schon bald. Das sind die Details.

München - Der MVV wird seine Ringe und Zonen abschaffen. Das berichtet die Bild. Stattdessen sollten sogenannte „Tarifkreise“ gelten. Die endgültige Entscheidung, das Ticketsystem auf diese Weise zu reformieren, solle Ende des Jahres fallen. Aktuell hat der MVV sein Streckengebiet in vier Zonen und 16 Ringe aufgegliedert. (Hier gelangen Sie zum Tarifplan des MVV) 

Die Kunden sollten nicht länger verwirrt vor den Kartenautomaten stehen, alles solle einfacher zu durchschauen sein. Es sollten dann acht Tarifkreise für Zeitkarten und Tickets für Einzelfahrten gelten. Die Bild schreibt, die Reform solle schon Ende 2017 kommen. Nach Informationen des Münchner Merkur Ende 2018. 

Die Bild schreibt: „Durchfährt man mehrere Kreise, halbiert sich der Preissprung gegenüber den bisherigen Zonen.“ Geplant sei außerdem, die 9-Uhr-Sperre an Wochenenden abzuschaffen. Was manche Kunden aber ärgern wird: Seniorentickets sollen dem Plan zufolge nicht mehr ab 60 Jahren, sondern erst ab 65 Jahren erhältlich sein.

Zudem sollen 2019 oder 2020 etwa 10.000 MVV-Kunden eine wiederaufladbare Fahrkarte testen. Dank dieser sollen Fahrgäste nur das bezahlen, was sie wirklich an Strecke zurückgelegt haben - inspiriert von der Oyster Card der Londoner U-Bahn. 

S-Bahn soll teurer werden. „Ausgerechnet die“, denken sicher viele genervte Pendler

Laut Bild-Informationen wolle der MVV die Ticketpreise für die S-Bahn im Dezember (dann ist Fahrplanwechsel) um 3,5 Prozent erhöhen. Auf den Vorschlag des Münchner Wirtschaftsreferenten Josef Schmid (CSU) nach einer Nullrunde bei den MVV-Tarifen hatte der Betriebsrat der Verkehrssparte in den Stadtwerken München im Mai 2017 „sehr verwundert“ reagiert.

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Lesen Sie hier den viel beachteten Gastbeitrag der „Aktion Münchner Fahrgäste“: „Dieser Nahverkehr ist der 1,5-Millionen-Stadt München unwürdig.“ Außerdem wird Sie dieser Artikel interessieren: So will die Münchner Verklehrsgesellschaft (MVG) den Nahverkehr verbessern

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sah

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