Im Streit um Kunden-Rechnung

Besitzer einer Autowerkstatt sticht auf Angestellten ein - Mordkommission ermittelt

München - Blutiges Ende eines Streits in einer Autowerkstatt: Der Inhaber verletzt einen seiner Angestellten mit einem Messer. Nun droht ihm eine Haftstrafe.

Der Inhaber einer Münchner Autowerkstatt muss sich demnächst wohl vor Gericht verantworten. Der 49-Jährige war am Freitag festgenommen worden, weil er einen seiner Angestellten nach einem Streit mit einem Messer verletzt haben soll. Das 38-jährige Opfer hatte die Tat vom Mittwoch, bei der es sich Stich- und Schnittverletzungen an Schulter und Hals zugezogen hatte, erst am Donnerstagabend bei der Polizei angezeigt.

Auslöser der Messer-Attacke war offenbar ein Streit über eine Rechnung in Höhe von 6000 Euro, die ein Bekannter des Angestellten gegenüber der Werkstatt zu begleichen hatte. In der Folge wurde der Werkstatt-Besitzer handgreiflich und musste von weiteren anwesenden Personen zurückgehalten werden. Der verletzte Angestellte begab sich zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Der Täter will in Notwehr gehandelt haben.

Die Mordkommission München übernahm die Ermittlungen. Aufgrund des derzeitigen Ermittlungsstands prüft die Staatsanwaltschaft München I die Beantragung eines Haftbefehls wegen versuchten Totschlags.

mol

Rubriklistenbild: © dpa

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