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Arne Ackermann ist Chef der  Stadtbibliotheken. 

Über fünf Millionen Besuche

Besucherrekord in den Münchner Stadtbibliotheken

Die Münchner Stadtbibliotheken verzeichnen mehr als fünf Millionen Gäste. Die neue Samstagsöffnung könnte heuer noch mehr Publikum anlocken. 

München - Immer mehr Münchner zieht es in die Bibliotheken der Stadt. Das zeigen die nun veröffentlichten Zahlen aus dem vergangenen Jahr. 2016 stieg die Zahl der Besuche im Vergleich zum Vorjahr um 5,1 Prozent auf 5,06 Millionen im gesamten Bibliotheksnetz. 

Über den Erfolg freut sich auch Kulturreferent Hans-Georg Küppers: „Die Stadtbibliothek ist längst mehr als ein reiner Ort der Bücher- oder Medienausleihe: Sie ist Kultur vor Ort, um die Ecke, da wo die Menschen zuhause sind. Sie ist eine unverzichtbare geistige Tankstelle, die allen Bürgern offensteht.“

Auch die Neuzugänge zum Bibliotheksnetz hatten dabei keine Startschwierigkeiten. Die im April vergangenen Jahres neu eröffnete Stadtbibliothek Giesing zählte bis zum Jahresende 243.000 Besucher. Ähnliches gilt für die Fachbibliothek Monacensia im Hildebrandhaus, die im Dezember nach aufwendiger Sanierung wiedereröffnet wurde. Sie brachte es nach Angaben der Bibliotheken auf 60 gut besuchte Führungen in den letzten acht Wochen des vergangenen Jahres.

Die positive Bilanz führen die Betreiber der Bibliotheken auch auf das immer breitere Veranstaltungsangebot zurück. 6000 Veranstaltungen wurden im vergangenen Jahr angeboten, auch das ist ein neuer Rekord. „Öffentliche Bibliotheken zählen zu den selten gewordenen kommerzfreien Räumen in der Stadt. Sie verbinden die Menschen gerade an der Schnittstelle von analoger und digitaler Welt“, sagt Arne Ackermann, Direktor der Münchner Stadtbibliotheken. „Außerdem gibt die Bibliothek ihrem Publikum im Rahmen ihres sehr breit gefächerten Programmspektrums die Möglichkeit, sich mit aktuellen gesellschaftlichen Themen, mit Kunst und Kultur aktiv auseinanderzusetzen.“

Dass dieses Jahr durchaus ein neues Rekordjahr für die Büchereien der Stadt werden könnte, zeichnet sich jetzt schon ab. Denn mit den dieses Jahr eingeführten Samstagsöffnungen in Pasing, Neuhausen, Hasenbergl, Neuperlach, Giesing und Sendling stehen die Zeichen schon einmal gut. Zuvor stand den Münchnern lediglich die Bibliothek am Gasteig samstags offen.

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