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Drei weitere Täter auf der Flucht

Mit gefälschten Kreditkarten geshoppt: Polizei nimmt Student fest

Luxushandtaschen und teure Uhren im Wert von 18.000 Euro haben vier Männer in München eingekauft, alles mit gefälschten Kreditkarten. Doch einer machte einen Fehler - und die Polizei schlug zu.

Laut Polizei hatte sich das Betrüger-Quartett in zwei Münchner Hotels eingemietet. Ihr Ziel: Mit gefälschten Kreditkarten Luxusartikel kaufen. Die Waren wollten sie dann einer weiteren Person übergeben. Die Männer stammen aus Großbritannien, über Madrid und Amsterdam kamen sie nach München.

Am Dienstag, 20. Juni, wollte einer der Betrüger, ein Student (19) aus Großbritannien, erneut zuschlagen. In einem Münchner Luxusgeschäft kaufte er eine 3000-Euro-Tasche. Die Kreditkarte, mit der er bezahlte, war natürlich gefälscht. 

Doch die Verkäuferin erkannte ihn wieder, denn bereits am Tag davor hatten der Student und sein Partner im gleichen Geschäft mit einer gefälschten Kreditkarte aus Singapur eingekauft. Die Zahlung war anschließend vom Provider storniert worden, und darin erinnerte sich die Verkäuferin. Sie informierte sofort die Polizei.

Die Beamten nahmen den 19-Jährigen fest und fanden bei ihm zwei weitere Kreditkarten-Fälschungen. Die drei anderen Täter checkten jedoch noch vor Eintreffen der Polizei aus ihrem Hotel aus und befinden sich nun auf der Flucht.

Die vier Betrüger kauften bisher teure Taschen und Uhren im Wert von rund 18.000 Euro ein. Jedoch gehen die Ermittler davon aus, dass sich noch weitere Geschädigte bei der Polizei melden und sich die Schadenssumme erhöht.

In seiner Vernehmung gab der englische Student an, dass seine Familie bedroht wurde und er zu den Taten gezwungen worden sei. Der 19-Jährige befindet sich in Haft.

mm/tz

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