Alle Tatverdächtigen waren betrunken

Bierflaschenattacken am Haupt- und Ostbahnhof

München - Am Wochenende kam es zu zwei gefährlichen Körperverletzungen am Münchner Haupt- bzw. Ostbahnhof, bei denen die Täter mit abgebrochenen Bierflaschen hantierten.

Ein Fall ereignete sich am Samstagmorgen (8. Oktober). Gegen 9.30 Uhr soll ein 46-jähriger Bornheimer aus dem Rhein-Sieg-Kreis am Hauptbahnhof mehrfach versucht haben, einen 30-jährigen Giesinger mittels einer abgebrochenen Bierflasche anzugreifen. Der Angegriffene wehrte eine Attacke ab und brachte den 46-Jährigen zu Boden. Dieser erlitt dabei Verletzungen und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Der Streit hatte sich nach ersten Ermittlungen entbrannt, als der 46-Jährige sich einem alkoholisierten Mädchen genähert, dieses umarmt und "angemacht" hatte. Als der 30-Jährige einschritt und den 46-Jährigen aufforderte, das betrunkene Mädchen in Ruhe zu lassen, äußerte der Mann aus Nordrhein-Westfalen, die sei "sein Revier" und griff den Giesinger mit einer abgebrochenen Flasche an.

Der zweite Vorfall geschah am Sonntagmorgen (9. Oktober) gegen 5 Uhr am Ostbahnhof. Hier waren sechs Personen zweier Dreiergruppen in Streit geraten. Der genaue Hergang muss noch geklärt werden. Gesichert ist, dass ein 19-jähriger Nigerianer an einer Bierflasche den Flaschenhals zerbrach und mit dem Trinkgefäß bedrohlich auf einen 19-Jährigen aus Landshut zuging. Den Nigerianer konnten Beamte der Bundespolizei in einer abfahrbereiten S1 Richtung Flughafen aufgreifen. Er hatte frische Schnittverletzungen an der Hand und ca. 2 Promille Alkohol im Atem. Bei allen Beteiligten wurden Alkoholwerte von 0,72 bis 2,24 Promille festgestellt und Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

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