Feuerwehr - Gefahrgutunfall
1 von 18
Mehrere Personen, die trotz des aktuellen Hochwasser die Isar mit Schlauchbooten befuhren, mussten am Wochenende gerettet werden.
Feuerwehr - Gefahrgutunfall
2 von 18
Mehrere Personen, die trotz des aktuellen Hochwasser die Isar mit Schlauchbooten befuhren, mussten am Wochenende gerettet werden.
Feuerwehr - Gefahrgutunfall
3 von 18
Mehrere Personen, die trotz des aktuellen Hochwasser die Isar mit Schlauchbooten befuhren, mussten am Wochenende gerettet werden.
Feuerwehr - Gefahrgutunfall
4 von 18
Mehrere Personen, die trotz des aktuellen Hochwasser die Isar mit Schlauchbooten befuhren, mussten am Wochenende gerettet werden.
Feuerwehr - Gefahrgutunfall
5 von 18
Mehrere Personen, die trotz des aktuellen Hochwasser die Isar mit Schlauchbooten befuhren, mussten am Wochenende gerettet werden.
Feuerwehr - Gefahrgutunfall
6 von 18
Mehrere Personen, die trotz des aktuellen Hochwasser die Isar mit Schlauchbooten befuhren, mussten am Wochenende gerettet werden.
Feuerwehr - Gefahrgutunfall
7 von 18
Mehrere Personen, die trotz des aktuellen Hochwasser die Isar mit Schlauchbooten befuhren, mussten am Wochenende gerettet werden.
Feuerwehr - Gefahrgutunfall
8 von 18
Mehrere Personen, die trotz des aktuellen Hochwasser die Isar mit Schlauchbooten befuhren, mussten am Wochenende gerettet werden.

Trotz Hochwassers im Fluss unterwegs

Isar-Alarm: Leichtsinnige Bootfahrer aus Fluten gerettet

  • schließen

München - Obwohl die Isar nach den heftigen Niederschlägen vom Freitag Hochwasser führt, ließen sich zahlreiche Schlauchboot-Kapitäne nicht von einer Fahrt abhalten. Die Folge: Mehrere Boote havarierten und strandeten an Kiesbänken; mindestens eines kenterte.

Unsere Isar – oft ist sie im Sommer ein idyllischer Fluss, der zum Baden einlädt. Derzeit nicht! Das Hochwasser durch den Dauerregen der letzten Tage hat den Fluss immens ansteigen lassen. Und dennoch spielen jede Menge Ausflügler Schlauchboot-Kapitän auf den reißenden Wellen. Mit fatalen Folgen: „Allein am Samstag kam es gleich zu mehreren Einsätzen wegen gekenterter Schlauchboote“, so die Münchner Polizei am Sonntag. Daher wird das Boot fahren jetzt an vielen Streckenabschnitten ganz verboten!

Der Isar-Alarm – wie gefährlich die Situation ist, zeigt ein Fall nahe Straßlach. Dort mussten Kinder von einer Insel zwischen Mühltal und Bruckenfischer gerettet werden. In der Nähe des Ickinger Stauwehrs erwischte es gleich vier Bootsfahrer: Eine Passantin hatte beobachtet, wie deren Boot in den Wellen kenterte und die Passagiere alle ins Wasser fielen. Sofort rückte die Wasserwacht an. Immerhin: Alle kamen mit dem Schrecken davon – nur das Gepäck im Boot versank in den Fluten.

Dramatische Szenen spielten sich am gleichen Wehr dann zwei Stunden später ab: Zwei 36-jährige Touristen aus Worms wurden mit ihrem kleinen Boot gegen einen Rechen des Wehrs gedrückt (siehe oben). Es gab kein Entkommen. Zum Glück sicherten Wanderer die Männer mit einem Seil, bis die Rettungskräfte eintrafen und sie nach oben zogen.

Die Schlauchboote kentern übrigens meist, weil ihre Böden von im Wasser treibenden Baumstämmen und Ästen aufgeschlitzt werden. Dazu kommt die starke Strömung. Wegen der Einsätze ist die Isar nun zwischen Geretsried und München für Schlauchboote vorerst gesperrt. Wie die Polizei in Rosenheim am Sonntag mitteilte, erließen die Landratsämter München und Bad Tölz-Wolfratshausen ein entsprechendes Verbot. Jeder, der sich nicht da­ran hält, muss mit empfindlichen Geldstrafen rechnen.

Sonntag appellierte auch die Wasserwacht München an alle Boot-Fans: „Bitte fahrt derzeit nicht auf der Isar! Ihr gefährdet nicht nur euer Leben, sondern auch das Leben der Retter!“

Age

Auch interessant

Meistgesehene Fotostrecken

7000 Frühaufsteher feiern beim Kocherlball
Tausende Menschen strömen herausgeputzt in Tracht alljährlich im Juli noch vor Tagesanbruch in den Englischen Garten: Der Kocherball aus dem 19. Jahrhundert ist seit …
7000 Frühaufsteher feiern beim Kocherlball
Unsere Bilder des Tages
Die schönsten, skurrilsten und interessantesten Bilder des Tages. Aus München, Deutschland und der Welt.
Unsere Bilder des Tages
Amoklauf am OEZ: So bewegend war die Gedenkfeier
Am ersten Jahrestag des Münchner Amoklaufs kamen am Samstag die Spitzen von Stadt, Staatsregierung und Landtag sowie Angehörige der Opfer zu einer Gedenkfeier zusammen.
Amoklauf am OEZ: So bewegend war die Gedenkfeier
Feuerwache ausgebrannt - Millionenschaden
Bei einem Brand im Gerätehaus der Feuerwache Freimann ist am Mittwochvormittag ein immenser Schaden entstanden. Mehrere Feuerwehren mussten ihren Kollegen zu Hilfe …
Feuerwache ausgebrannt - Millionenschaden

Kommentare