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Viktoria Ostler ist das neue Münchner Kindl.
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München

Ein Münchner Kindl aus Familientradition

München - Viktoria Ostler darf heuer den Wirte-Einzug zur Wiesn anführen – bereits ihre Tante und ihre Großtante trugen die bekannte Mönchskutte. 

Das Münchener Kindl ist nicht nur ein Symbol. Es ist auch ein Amt, das immer wieder neu vergeben wird. Traditionell führt eine Münchnerin in der Mönchskutte den Einzug der Wiesn-Wirte zum Oktoberfest an. Und wenn es nach Wiesn-Chef Josef Schmid (CSU) geht, könnten in den nächsten Jahren noch mehr Aufgaben dazukommen. „Wir haben in München ein lebendiges Symbol für die Stadt – wer kann das schon von sich behaupten?“, sagte er am Donnerstag bei der Vorstellung des neuen Münchner Kindls Viktoria Ostler. 

Bereits seit 1938 kürt der Festring junge Frauen zum Münchner Kindl. Nicht selten kommt sie aus den Reihen der Wiesn-Wirte, Schausteller und Brauereien. Neben München als Geburtsort soll das Münchner Kindl auch eine Vorliebe für bayerisches Bier haben. Beides trifft auf die neue Auserwählte zu, die gestern vor dem Bier- und Oktoberfestmuseum vorgestellt wurde. 

Amt quasi in die Wiese gelegt

Das neue Münchner Kindl ist Viktoria Ostler. Die schlagfertige Münchnerin redet breites Bairisch. Sie ist hörbar stolz auf ihre Heimat. In München ist es halt doch am schönsten“, sagt Ostler, die für drei Jahre im hessischen Wiesbaden studiert hat. Den Bezug zum Bier hat sie durch ihren Vater, der eine Mälzerei führt. Ostler erfüllt also schonmal zwei Voraussetzungen, doch da ist noch mehr: Denn sowohl ihre Tante Helene Münch halfen als auch ihre Großtante Traudi Kustermann waren bereits Münchner Kindl. Das Amt wurde ihr also quasi in die Wiege gelegt. Sie ist ein Münchner Kindl aus Familientradition. Wenn sie im September den Festzug zur Wiesn anführt, geht für Ostler ein Kindheitstraum in Erfüllung. 

Die familiären Kontakte sind auch bei der Vorstellung schon ganz hilfreich: Da das neue offizielle Gewand noch nicht fertig ist, hat sie bei der Vorstellung die 30 Jahre alte Kutte an, die einst ihre Tante als Münchner Kindl getragen hat. Doch nicht nur wegen der familiären Wurzeln ist es für Viktoria Ostler ein besonderer Anlass. „Es ist eine unglaubliche Ehre München repräsentieren zu dürfen“, schwärmt sie. Dass sie diese Aufgabe mit Bravour meistern wird, davon ist auch Wiesn-Chef Schmid überzeugt. „Der Festring hat wieder einmal eine wahrhaft würdige Repräsentantin für unsere Landeshauptstadt München gefunden“, sagte Schmid bei der Vorstellung. Heute wird Viktoria Ostler 23 Jahre alt. Das größte Geburtstagsgeschenk dürfte das neue Amt sein. Als Münchner Kindl aus Familientradition.

Lisa-Marie Birnbeck

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