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Ab Dezember kostet es beim MVV wieder mehr.

MVV bittet erneut zur Kasse

München - Der MVV hält bei seinen Fahrgästen erneut die Hand auf. Zum Fahrplanwechsel im Dezember sollen die Tickets erneut teurer werden. Grund sind die hohen Lohnabschöüsse.

Die Fahrpreise des Münchner Verkehrs- und Tarifverbundes (MVV) sollen um rund drei Prozent steigen, wie aus sicherer Quelle verlautet. Termin für die Tariferhöhung ist der Fahrplanwechsel am 12. Dezember.

Zuletzt waren die Preise im Dezember letzten Jahres um durchschnittlich 4,5 Prozent angehoben worden. Die Einnahmen stiegen von 610 Millionen Euro im Jahr zuvor auf 618 Millionen Euro in 2009.

Wie in der Vergangenheit wird die Steigerung der Fahrpreise nicht einheitlich um den Richtprozentsatz vollzogen. Je nach Fahrkartenart dürfte der Steigerungsfaktor nach oben und unten abweichen. Diese Details sind noch nicht festgelegt worden. Der MVV wird die Einzelheiten ausrechnen, wenn die Verbund-Verantwortlichen ihre Vorstellungen dazu präzisiert haben. „Bei uns im Haus ist noch nichts da“, so MVV-Sprecherin Beate Brennauer.

Herbert König, Chef der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) hatte frühzeitig darauf hingewiesen, dass Personal-Lohnabschlüsse von rund fünf Prozent auch erhebliches Gewicht bei der Preiskalkulation erlangten.

Für die „Aktion Münchner Fahrgäste“ erklärt Sprecher Andreas Nagel: „Drei Prozent ist das Maximale.“ Er verweist auf Einsparungen in der Bus-Bedienung und die geringeren Kosten der Trambahn-Linie 23 gegenüber der ursprünglichen Busbedienung . Zudem sei die Inflationsrate unter einem Prozent geblieben.

Die jährlichen Fahrpreis-Erhöhungen lagen - von einzelnen Ausreißern abgesehen - meist zwischen drei und 4,5 Prozent. Für gewöhnlich achtet der MVV in seiner Kalkulation drauf, dass die Stammkunden mit Zeitkarten mäßiger zur Kasse gebeten werden als Fahrgäste, die mit dem sogenannten Bartarif reisen, also mit Einzel- und Streifenkarten.

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