Stellwerkstörung behoben: Weiter Verzögerungen und Ausfälle

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Gefährlicher Spaß

Bleigießen mit Munition: Neujahrs-Post der Polizei geht gründlich schief

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Mit einem spaßigen Post wollte sich die Polizei München aus dem letzten Jahr verabschieden - doch das ging gehörig nach hinten los. Nun hat die Polizei auf Kritik reagiert.

München - Die Polizei München wollte zu Silvester offenbar besonders witzig sein - das ging aber gründlich daneben. Die Beamten haben normalerweise ein sehr gutes Händchen für Social Media - mehr als 440.000 Fans folgen bei Twitter und 250.000 bei Facebook den Neuigkeiten aus der bayerischen Hauptstadt. 

Mit diesem Bild wollte die Münchner Polizei wohl beweisen, aus was für einem Holz sie geschnitzt sind, doch das ging gründlich daneben. 

Die Fotomontage, die die Beamten eigentlich als Spaß gepostet haben, zeigt einen Löffel über einer Kerze, wie beim traditionellen Bleigießen. Doch auf dem Löffel liegt nicht ein herzförmiges Stück Blei sondern eine scharfe Patrone. Im Post-Text dazu steht: „Leben am Limit: Bleigießen in Uniform“

Auch wenn vor Nachahmung gewarnt wird, handelt es sich dabei um einen sehr gefährlichen Spaß. Denn Munition kann im Feuer unkontrolliert explodieren. An Silvester haben sich außerdem wieder dutzende Menschen verletzt - zwei Menschen starben wegen eines Böllers.

Die Bild nahm sich nach eigener Aussage der Sache an, verständigte wortwörtlich die Polizei und verlangte nach einer Stellungnahme. Kurz darauf wurde der Post gelöscht. 

Ein Sprecher der Polizei entschuldigte sich für die Fotomontage im Nachhinein: „Wir bedauern, eine fotografische Darstellung gewählt zu haben, die die Grenzen des guten Geschmacks deutlich überschreitet und absolut unangemessen war. Für Verärgerungen und Empörungen, die durch unser gewähltes Motiv ausgelöst wurden, haben wir größtes Verständnis und wir entschuldigen uns dafür“, sagte er gegenüber Bild.

Mit diesem - wesentlich weniger umstrittenen - Motiv wünschte die Polizei den Münchnern dann einen wesentlich gelungeneren guten Start ins neue Jahr. 

Rubriklistenbild: © Polizei München

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