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Einen schlechten Scherz hat sich ein Passagier am Münchner Flughafen erlaubt. Er gab an, eine Bombe mit sich zu führen. Nun hat der 63-Jährige ein Verfahren am Hals. Mitfliegen durfte er auch nicht.

Bomben-Scherz am Münchner Flughafen

München - Einen schlechten Scherz hat sich ein Passagier am Münchner Flughafen erlaubt. Er gab an, eine Bombe mit sich zu führen. Nun hat der 63-Jährige ein Verfahren am Hals. Mitfliegen durfte er auch nicht.

Der Mann aus Nordbayern behauptete am Freitag gegen 16.15 Uhr bei der Ausreisekontrollstelle am Münchner Flughafen mehrmals gegenüber dem Kontrollpersonal, er habe einen Sprengsatz dabei. Die Mann und sein Gepäck wurden von Kräften der Polizeiinspektion Flughafen durchsucht. Die Ermittler fanden jedoch nichts.

Airlines und ihre Flugbegleiterinnen

Airlines & ihre Flugbegleiterinnen

Die Airline schloss den Scherzbold kurzerhand vom Flug aus. Und auch die Polizei hat ihn im Visier: "Gegen ihn werden jetzt von der Polizeiinspektion Flughafen Ermittlungen wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten und einem Verstoß gegen das Luftverkehrsgesetz geführt", teilten die Beamten nun mit.

Über sein Motiv schweigt der Scherzbold bislang.

mm 

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