Drama um syrische Stadt

Solidaritätskundgebung für Aleppo an der Oper

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München - Bei einer Kundgebung auf dem Platz vor der Bayerischen Staatsoper kamen am Donnerstag ab 16.30 Uhr Menschen zusammen um ihre Solidarität mit der syrischen Stadt Aleppo auszudrücken.

„Wir wurden in der Schule über die vergangenen Völkermorde unterrichtet. Wir haben die Fakten gelernt, über etwaige Lösungen gesprochen und darüber Prüfungen geschrieben. In den vergangenen Tagen/Wochen/Monate haben wir aber gezeigt, dass wir nichts davon gelernt haben. Wir aus den Fehlern der Vergangenheit, aus den Fehlern der älteren Generationen nicht gelernt haben.“

Mit diesem Statement beginnt die Einladung zur Kundgebung auf dem Max-Joseph-Platz. Solidarität zeigen für Aleppo - das ist das Motto der Zusammenkunft, die eine junge Muslima, Nilab Taufiq, aus München organisiert hat. Beim Kreisverwaltungsreferat hat sie 700 Teilnehmer angemeldet. Am Nachmittag vor der Kundgebung haben bereits mehr als 1.000 Menschen bei Facebook zugesagt.

Viele fühlen sich hilflos und ohnmächtig angesichts der grausamen Bilder aus Syrien, die uns erreichen. Aufzustehen und auf die Kundgebung zu gehen ist dabei nur einer von mehreren Wege, wie Sie den Menschen in Aleppo helfen können.

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