+
Eine Tour durch München: tz-Redakteur Marc Kniepkamp lässt sich von Oply-Chefin Katharina Wagner chauffieren.

An Anwohnerparkzone gebunden

Neuer Anbieter feiert Carsharing-Weltpremiere in München

  • schließen

Mit Oply startet ein neuer Carsharing-Betreiber in München durch. Wir haben eine erste Rundfahrt unternommen. Die Unternehmens-Chefin hat große Ziele.

München - München hat einen neuen Carsharing-Anbieter. 100 Flitzer mit dem Aufdruck Oply und mit Wiesbadener Kennzeichen stehen neuerdings in 41 Parkzonen in ganz München. Der neue Anbieter will vieles anders machen.

Die tz hat sich mit Oply-Chefin Katharina Wagner - standesgemäß - zur Rundfahrt durch München getroffen. „München ist unsere erste Stadt weltweit“, sagt Wagner. Nicht, weil München ihre Heimatstadt ist, beteuert die Chefin. „Die Menschen hier sind offen für neue Ideen und die Politik steht dem Thema positiv gegenüber - und es gibt klare Regelungen für Carsharing“, lobt Wagner.

Lesen Sie auch: Radlautobahn? Car-Sharing? Mögliche Lösungen für den Münchner Verkehr

„Lücke zwischen ÖPNV und kurzfristiger Mobilität schließen“

Ihr Ziel ist ehrgeizig: „Wir wollen eine Alternative zum eigenen Auto anbieten. Wir wollen die Lücke zwischen dem ÖPNV und der kurzfristigen Mobilität schließen“, verspricht Wagner.

Lesen Sie auch: So will der Freistaat Carsharing-Angebote in den Gemeinden erleichtern

Das Konzept: Jedes Auto ist einer Anwohnerparkzone zugeordnet und muss dort wieder zurückgegeben werden. „Mit dem eigenen Auto kehrt man ja nach dem Wochenendeinkauf oder dem Ausflug auch nach Hause zurück“, so Wagner. Deshalb sind die Tarife auch auf längere Ausleihen ab einer Stunde ausgerichtet.

Die Carsharing-Angebote in der Übersicht.

Mk.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

S-Bahn: Wieder Störung im Münchner Osten - Folgen bis in die Nacht spürbar
Viele Pendler sind in München auf die S-Bahn angewiesen. Doch immer wieder gibt es Störungen, Sperrungen und Ausfälle. Wir informieren Sie über alle News zur Münchner …
S-Bahn: Wieder Störung im Münchner Osten - Folgen bis in die Nacht spürbar
MVV: Kontrolleure ohne Gnade - Zwölfjähriger muss trotz Streifenkarte blechen
Ärger, Wut, Unverständnis – immer wieder kommt es in den öffentlichen Münchner Bussen und Bahnen zu Zoff. Nach dem Fall einer 69-Jährigen, die Strafe zahlen musste, weil …
MVV: Kontrolleure ohne Gnade - Zwölfjähriger muss trotz Streifenkarte blechen
Probleme bei der Nachsorge: Gebärende müssen in München Nerven bewahren
Für Schwangere kann es in München zum Hindernislauf werden, bis eine freie Hebamme gefunden ist. Die Stadt hat die Versorgung für werdende Mütter in einer Studie …
Probleme bei der Nachsorge: Gebärende müssen in München Nerven bewahren
Erst verboten, dann die Wende: Erster Laternenumzug für Erwachsene in München
Die Stadt München hatte den ersten Laternenumzug nur für Erwachsene verboten. Die Veranstalter, das Start-up „Ingwer Narrisch“ waren enttäuscht. Dann gab es die Wende - …
Erst verboten, dann die Wende: Erster Laternenumzug für Erwachsene in München

Kommentare