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Betonsperren werden am 21.11.2017 auf einer Zufahrtsstraße zum Marienplatz in München von einem Lastwagen abgeladen.

Die Vorbereitungen laufen

Christkindlmärkte in München: Diese Maßnahmen sollen vor Anschlägen schützen

In diesem Jahr will sich die Stadt vor möglichen Terroranschlägen auf Weihnachtsmärkten schützen - auch am Oktoberfest griff man bereits zu den gleichen Maßnahmen.

München  - Sperren aus Beton schützen in diesem Jahr erstmals Weihnachtsmärkte in München. Am Dienstag wurden erste Pflanztröge und andere Betonelemente an offenen Zufahrten am Marienplatz aufgestellt. Auch Weihnachtsmärkte in anderen Stadtteilen sollen so geschützt werden. Mit der Aktion reagiert die Stadt auf den Lkw-Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt im vergangenen Dezember. Die Pflanzkübel waren vor wenigen Monaten noch beim Oktoberfest im Einsatz.

Zum Schutz vor Anschlägen werden die Zugangsstraßen zum Weihnachtsmarkt mit großen Betonpollern versehen.

Nach Einschätzung der Sicherheitsbehörden gibt es nach wie vor keine konkrete Gefährdungslage. München befinde sich in ständigem Kontakt mit dem Polizeipräsidium, hieß es. Die Polizei will in der Landeshauptstadt mit starken Kräften im Einsatz sein und für Sicherheit sorgen.

Maßnahmen in anderen Städten

In Augsburg hat sich die Stadt gegen Betonbarrieren zum Schutz des Weihnachtsmarktes entschieden. Der Christkindlesmarkt auf dem Rathausplatz soll aber durch vier an den Zufahrtswegen geparkte Transporter geschützt werden. Es handele sich um Kleinlaster mit mindestens eineinhalb Tonnen Gewicht von Händlern, die daneben ihre Stände haben, erklärte eine Sprecherin der Stadt. Damit die Fahrzeuge zum Ambiente passen, würden sie weihnachtlich dekoriert.

Nürnberg setzt zum Schutz des Christkindlesmarktes vor Terrorakten erstmals mobile Hindernisse in Form von rund 1,50 Meter hohen und dicht gestaffelten Metallstelen ein. An einigen Stellen sollen aber erneut quergestellte schwere Polizeifahrzeuge die Zufahrt blockieren, berichtete die Leiterin des Bürgermeisteramtes, Christine Schüßler, am Dienstag. „Schließlich müssen wir etwa für Rettungsfahrzeuge Zufahrtsmöglichkeiten zum Christkindlesmarkt bereithalten.“ Zudem würden wie in den Vorjahren alle Marktleute in einen SMS-Verteiler aufgenommen. Bei Unwetter, Taschendieben oder einer anderen Gefahrensituation könnten so alle zur gleichen Zeit via SMS gewarnt werden.

dpa

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