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Corona-Lage in München dramatisch: OB Reiter will Feuerwerk an Silvester verbieten

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Von: Tanja Kipke

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Dieter Reiter nimmt im Rathaus an einer Pressekonferenz zur aktuellen Corona-Situation in München teil. An der Tür eines Restaurants steht „hier 2G“ angeschrieben.
Dieter Reiter will die Maßnahmen für die Landeshauptstadt verschärfen. (Archivbild) ©  Robert Michael/Sven Hoppe/dpa

Die Corona-Lage in München ist ernst. Die Kliniken seien voll, wie Oberbürgermeister Dieter Reiter mitteilt. Bald könnten daher nächste Maßnahmen in Kraft treten.

München - „Ganz viele Menschen stecken sich derzeit in München an“, sagte Oberbürgermeister Dieter Reiter in der BR-Sendung „Sonntags-Stammtisch“. Die Landeshauptstadt weist so viele Neuinfektionen wie noch nie zuvor auf. Die 7-Tage-Inzidenz liege bereits bei 727,2. Auf den Intensivstationen ist die Lage dramatisch, so Reiter. Das Personal sei „an der Grenze der Leistungsfähigkeit.“

Von den 24 Corona-Patienten, die aktuell auf den Intensivstationen liegen, seien 23 ungeimpft. Die Kliniklandschaft sei an der Grenze. „Wir sind einfach voll“, warnt Reiter in der BR-Sendung. Um die Situation unter Kontrolle zu kriegen, plant der Oberbürgermeister bereits weitere Maßnahmen.

Corona-Lage in München dramatisch: OB will Silvester-Feuerwerk absagen

Nach der Absage der Münchner Weihnachtsmärkte könnte bald das nächste Verbot kommen. Zum Thema Silvester sagte Reiter beim BR: „Wahrscheinlich wird in München gar nicht geknallt“. Er habe fest vor, das Thema Feuerwerk und Böller in München dieses Jahr nicht mehr zu machen. „Es wird das nächste sein, was wir tun“, sagt Reiter. „Ich glaub, des werden die meisten Münchner auch so sehen.“

Bereits im letzten Jahr galt wegen der dramatischen Corona-Lage ein Verkaufsverbot für Raketen in Bayern. In weiten Teilen Münchens war das Böllern untersagt worden. Wenn es nach dem Oberbürgermeister geht, wird das wohl auch in diesem Jahr wieder der Fall sein.

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