Polizei mit eindringlicher Bitte

Corona in München: Viel los an der Isar - Zahl der Infizierten steigt weiter rasant an

Das Coronavirus hat München fest im Griff. Wie werden die Menschen am Wochenende auf das schöne Wetter reagieren? Alle Entwicklungen im Ticker.

Update, 17.19 Uhr: Die Polizei München hat sich einmal mehr mit eindringlichen Worten an die Bevölkerung gewandt. Demnach seien wieder Menschen zahlreich an der Isar unterwegs. Die Polizei ruft auf, wenn möglich weiter zuhause zu bleiben und auf den Mindestabstand von 1,5 Metern zu achten.

Update, 15.16 Uhr: Die Stadt München hat einmal mehr über die neuesten Zahlen der Coronavirus-Infizierten in der Landeshauptstadt informiert. Demnach wurden 235 Coronavirus-Fälle (Stand Samstag, 13.30 Uhr) bestätigt. Insgesamt sind nun 2080 Fälle in der Stadt gemeldet.

Coronavirus in München: Polizei mit tausenden Kontrollen 

Update, 14.30 Uhr: Die Polizei war auch am Freitag eifrig unterwegs. Über 6.000 Kontrollen wurden zwischen dem 27. (6 Uhr) und 28. März (6 Uhr) durchgeführt. Dabei wurden 251 Verstöße angezeigt, von denen allein 228 die Ausgangsbeschränkung betrafen.

Am Freitag, um 18.35 Uhr, wurde ein Beamter in Englschalking so schwer an der Hand verletzt, dass er danach nicht mehr dienstfähig war, schreibt die Polizei. Die Beamten musste in die Wohnung eines 31-Jährigen anrücken, in der seine Lebensgefährtin und ein 27-Jähriger zu Gast waren. Der 27-Jährige konnte laut Polizei kein berechtigtes Interesse nachweisen. Der 31-Jährige ging auf die Einsatzkräfte los und verletzte eben jenen Beamten. Der Angreifer wird wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte angezeigt, der 27-Jährige wegen eines Verstoßes nach dem Infektionsschutzgesetzes.

Corona in München: Menschen strömten Freitag an die Isar - Wie wird das erst heute?

Update, 11.55 Uhr: Eine Münchnerin schickte uns ein Foto von der Wittelsbacher Brücke am Freitag um 15.00 Uhr. Da war an der Isar schon einiges los. Wer wird dann erst am heutigen Samstag alles ans Wasser strömen? Die Polizei bittet auch bei diesem Wetter, vorsichtshalber daheim zu bleiben. 

Ob die Müncherinnen und Münchner sich daran halten? Wer will, dass die Ausgangsbeschränkung wieder aufgehoben wird, sollte sich gerade in der Anfangszeit disziplinieren und drauf achten, einmal mehr in den eigenen vier Wänden zu bleiben als an der Isar zu sitzen. 

Die Menschen sammeln sich an der Isar.

Coronavirus in München: Kino wirbt mit speziellen „Klopapier-Blockbustern“ - Erraten Sie die Original-Titel?

Update, 9.43 Uhr: In München gehen die Einrichtungen teils humorvoll mit der Corona-Krise um. Humor ist auch ein Mittel in schlimmen Zeiten eine gewisse Ablenkung zu schaffen. Das Maxim Kino in der Landeshauptstadt hat sich direkt an das Corona gewandt und mit witzigen Sprüchen gegen das Virus gewettert.

„Corona, geh scheißen - Klopapier ist alle“ ist als „Blockbuster“ angekündigt. Darunter hängen allerhand Plakate in den Schaufenstern, die weiteren „Filme“ ankündigen - dabei wurden alle Titel mit dem Wort Klopapier umgetextet. Wissen Sie, um welches Original es sich dabei handelt?. „Angst essen Klopapier auf“, „Jenseits von Klopapier“, „Findet Klopapiert“, „Täglich grüßt das Klopapier“ und „Call me by your paper“ steht dort geschrieben. 

Wir klären auf:

„Angst essen Klopapier auf“ - Original: „Angst essen Seele auf“

„Jenseits von Klopapier“ - Original: „Jenseits von Eden“ oder „Jenseits von Afrika“

„Findet Klopapier“ - Original: „Findet Nemo“

„Täglich grüßt das Klopapier“ - Original: „Täglich grüßt das Murmeltier“

Neue Infektionszahlen gemeldet - Polizei hat dringenden Appell zum Wochenende

Update, 21.15 Uhr: Die Polizei München ist weiterhin damit beschäftigt, Fragen zu den Ausgangsbeschränkungen in Bayern zu beantworten. Laut einem Tweet der Polizei werden vor allem zwei Fragen wiederholt gestellt - es geht darum, ob „Spritztouren“ und „längere Aufenthalte im Freien“ noch erlaubt seien. 

Die Polizei München antwortet dazu auf Twitter mit einer Infografik des Bayerisches Innenministerium. „Aufenthalte im Freien bitte nur zum Spazierengehen oder Luftschnappen“, heißt es darin. Auch „längeres Sitzen im Freien“ ist nicht gestattet. 

Coronavirus in München: Gastro-Szene mit Hilferuf an Markus Söder und Dieter Reiter

Update, 18.31 Uhr: Die Münchner Gastro-Szene richtet einen Hilferuf an Markus Söder und Oberbürgermeister Dieter Reiter. Mit einer Petition wollen die verzweifelten Gastronomen auf ihre Lage aufmerksam machen.

Coronavirus in München: Bußgeldkatalog für Bayern veröffentlicht 

Update, 17.55 Uhr: Bayern kämpft gegen das Coronavirus - nun auch mit klar definierten Strafen. Wie teuer Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkungen werden, regelt ein neuer Bußgeldkatalog.

Coronavirus in München: Polizei mit dringendem Hinweis zum Wochenende 

17.20 Uhr: Die Polizei hat sich kurz vor dem sonnigen Samstag mit einem dringenden Hinweis an die Münchner gewandt. Denn auch wenn das milde Wetter nach draußen lockt: Sonnenbaden und Picknicken ist in den öffentlichen Parks und Grünflächen nicht erlaubt - auch nicht allein. 

Darauf wies Polizeisprecher Damian Kania am frühen Freitagabend (27. März) hin. Solche Freizeitvergnügen seien auch ohne Begleitung "ein Verstoß" gegen die gültigen Regeln der Ausgangsbeschränkung, betonte er. Längeres Verweilen sei nicht gestattet. Im Gespräch mit den Bürgern hätten die Beamten festgestellt, dass diese Tatsache kaum bekannt ist. Generell scheint es mit der Disziplin der Bewohner der Landeshauptstadt angesichts des Wetters nicht mehr ganz so weit her zu sein. "Die Parks erfreuen sich schon am Freitagnachmittag großer Beliebtheit", warnte Kania.

Coronavirus in München: Hinweis auf „Corona-Hilfe“-Spendenkonto

16.41 Uhr: Die Stadt München weist auf ihrer Internetseite auf ein spezielles „Corona-Hilfe“-Spendenkonto hin. Mit Hilfe von Geldspenden, die auf dieses Konto eingehen, könnten so „schnell und unkompliziert“ Organisationen, Privatpersonen und Projekte unterstützt werden. 

Hilfe werde dringend benötigt, heißt es in der Erklärung weiter, entweder „bereits jetzt akut oder zu einem späteren Zeitpunkt zur Unterstützung bei Spätfolgen“. Es gehe dabei etwa um die finanzielle Unterstützung sozialer Organisationen und Projekte (beispielsweise die Finanzierung notwendiger Sachspenden oder anderer Unterstützungsangebote), um die Grundversorgung (beispielsweise Kauf von Lebensmitteln oder Hygieneartikeln) sowie um Projekte der Stadt München (beispielsweise „Helft den Helfern!“). Weitere Informationen sowie die Kontodaten gibt es auf der Internetseite der Stadt München.  

Coronavirus in München: Aktuelle Infektionszahlen gemeldet - 158 neue Fälle

15.16 Uhr: Die Stadt München hat die aktuellen Infizierten-Zahlen für den heutigen Freitag (27. März) veröffentlicht. 158 neue Coronavirus-Fälle wurden in der bayerischen Landeshauptstadt bestätigt. Insgesamt gibt es damit in München 1845 Infektionen. 

Coronavirus in München: LKA warnt - Betrüger mit perfider Masche

14.16 Uhr: Das LKA warnt nach aktuellen Fällen in Bayern und München: Betrüger nutzen die Coronavirus-Pandemie mit einer neuen, perfiden Masche. Öffnen Sie auf keinen Fall Ihre Haustür.

12.28 Uhr: Das Referat für Gesundheit und Umwelt (RGU) versichert in der heutigen Rathaus-Umschau nochmals, dass Personen, die positiv auf Corona getestet wurden, schnellstmöglich verständigt würden. Gesundheitsreferentin Stephanie Jacobs äußerte sich diesbezüglich wie folgt: „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten jeden Tag auf Höchsttouren daran, die uns gemeldeten positiv getesteten Personen so rasch als möglich zu kontaktieren.“ 

Und so ist das Prozedere: Das RGU erhält Meldungen über positiv getestete Coronafälle von den testenden Laboren. Anschließend kontaktiert das Referat die infizierte Person, ordnet Quarantäne an, erfragt den Gesundheitszustand und erteilt notwendige Informationen. 

Negative Testergebnisse für Personen, die über den Hausarzt oder über die Kassenärztliche Vereinigung Bayern (KVB) einen Test haben vornehmen lassen, werden dem RGU jedoch nicht zugetragen. Negative Testergebnisse werden deshalb ausschließlich über den Hausarzt oder über die KVB mitgeteilt. Alle Bürger werden nochmals explizit gebeten, dies zu beachten.

Coronavirus in München: Polizei mit Appell: „Bleiben Sie trotzdem Zuhause...“

10.11 Uhr: Das kommende Wochenende verheißt reichlich Sonnenschein in der Isar-Metropole. Das hat die Münchner Polizei nun zu einer wichtigen Ansage veranlasst. „Bitte bleiben Sie trotzdem Zuhause und verlassen Sie die Wohnung nur aus triftigen Gründen“, sagte ein Sprecher am Freitagvormittag. 

Bei Ausflügen zu den Hotspots der Stadt und denen des Umlandes sei nicht zu erwarten, dass man den vorgegebenen Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten könne. Bisher sei man mit dem Verhalten der Bevölkerung äußerst zufrieden, erklärte der Sprecher. Diese Tendenz würde nun ad absurdum geführt werden, wenn jeder bei schönem Wetter an die Isar renne.

Coronavirus in München: Bürger sollen auf unnötige Ausflüge verzichten

Auch Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hat die Bürger in der Coronavirus-Krise dazu aufgerufen, am Wochenende auf Ausflüge in die Berge zu verzichten. „Es ist nicht der Sinn der Sache, wenn Leute zuhauf über 50 oder 100 Kilometer meinen, in die Berge fahren zu müssen. Da rate ich dringend davon ab“, sagte Herrmann am Freitag im Bayerischen Rundfunk (Bayern 2 „radioWelt am Morgen“).

Auch wenn am Samstag schönes Wetter sei, solle das nicht als Anlass für solche Ausflüge genutzt werden, mahnte der Minister. Für Landkreise wie Miesbach und Garmisch-Partenkirchen seien Ausflügler eine Belastung, unter anderem für die Bergwacht. „Es ist schon eine Belastung, wenn man in solch einer Situation jemanden retten muss, der sich den Fuß umknickt“, befand Herrmann.

Joachim Herrmann mahnt die bayerische Bevölkerung zu Vernunft.

9.18 Uhr: Wem Ausgangsbeschränkungen und Kontaktverbote in der Corona-Krise auf die Psyche schlagen, der könnte es einmal mit Online-Lachtraining versuchen. Der Lachclub am Münchner Westpark treffe sich nun jeden Sonntag um 11.00 Uhr im Videochat, teilte eine Sprecherin am Freitag mit. „Ich weiß von ganz vielen Leuten, denen die Decke auf den Kopf fällt“, sagte sie. 

25 bis 35 Teilnehmer gibt es den Angaben zufolge aktuell pro Sitzung, täglich werden es mehr. Doch mit „Hihihi“ und „Hohoho“ hat das sogenannte Lachyoga nichts zu tun. „Das ist der große Irrtum, den viele beim Lachtraining haben“, sagte die Sprecherin. Stattdessen gehe es um Atemübungen und darum, zu lächeln - das natürliche Lachen käme dann von allein. Leiterin der Stunden ist die zertifizierte Lachtrainerin Cornelia Leisch.

8.05 Uhr: Eine Münchner Ärztin hat sich womöglich mit dem Coronavirus infiziert. Doch die Behörden lassen sie und ihre Freundin im Ungewissen. „Das kann doch nicht sein“, klagen die Frauen jetzt.

OB Reiter sendet bewegende Corona-Botschaft aus München: „Gibt derzeit keine seriöse Prognose, aber ...“

Update 27. März, 7.35 Uhr: Oberbürgermeister Dieter Reiter steht auf einem völlig ausgestorbenen Marienplatz, als er sich am Donnerstag an die Münchnerinnen und Münchner wendet. „So kenne ich das hier nicht. Sie alle wissen, woran das liegt“, sagt der SPD-Politiker in einem Video, das er auf seiner Facebook-Seite geteilt hat.

In Bezug auf das Coronavirus sei derzeit noch „keinerlei Trendwende erkennbar“, sagt Reiter und äußert sich kurz zu den aktuellen Fallzahlen (siehe Update von gestern, 15.23 Uhr). „Die Zahl der Kontaktpersonen geht in die Tausenden“, erklärt Münchens Oberbürgermeister weiter. Er hoffe aber, dass sich mit dem Ende der getroffenen Maßnahmen (i.e. der Ausgangssperre) eine Trendwende erkennen lasse.

OB Reiter richtet emotionale Corona-Botschaft an alle Münchner

Reiter bedankt sich bei den Münchnern für ihre „bayerische Gelassenheit“. „Wie Sie das alles mittragen, ist bemerkenswert. Auch die Panikkäufe haben sich normalisiert. Danke für Ihren Zusammenhalt und Ihr Engagement“, lobt der SPD-Politiker. Ganz besonders dankt er denen, die „jetzt noch viel mehr arbeiten als sonst“: „Applaus für Sie und machen Sie weiter so“. 

Reiter schließt seinen Appell mit einer ernsten und zugleich hoffnungsvollen Einschätzung: „Es gibt derzeit keine valide und seriöse Prognose (...) Aber wir werden in München auch diese Krise überstehen.“

Corona-Krise in München: Weiterer Toter bestätigt - Bewegende Aktionen in der ganzen Stadt gestartet

Update, 19.02 Uhr: Die Corona-Krise trifft uns alle. Jeder muss sich an die neuen Gegebenheiten gewöhnen und das Leben danach ausrichten. Für viele ist es, trotz der Einschränkungen noch machbar. Andere, wie Obdachlose oder Bedürftige, trifft es dagegen besonders schwer. Mehrere haben jetzt Aktionen gestartet und sogenannte „Gabenzäune“ in der ganzen Stadt errichtet. Hier können sich Bedürftige bedienen. Hauptsächlich Lebensmittel- und Sachspenden können hier hinterlassen werden, um sich in Zeiten der Krise mit den Schwächsten unserer Gesellschaft zu solidarisieren. Das Portal „Mit Vergnügen München“ hat jetzt auf die Aktion aufmerksam gemacht.

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Juhuu. Nachdem ihr uns gestern mit Fragen zu Gabenzäunen gelöchert habt, haben wir heute super Nachrichten! Die ersten fleißigen Bienchen waren wohl schon unterwegs und haben erste Gabenzäune für bedürftige Mitbürger*innen installiert – ihr findet sie bis jetzt an der Wittelsbacherbrücke, am Zenettiplatz, am Hexenhaus am Kolumbusplatz, am Giesinger Grünspitz, an der Münchner Freiheit und am Spielplatz am Glockenbach!⁠ –⁠ Mehr zum Thema lest ihr in unserem aktuellen Artikel auf unserer Homepage! Link in der Bio :)⁠ –⁠ –⁠ #mitvergnuegen_zuhause #stayhomeclub #flattenthecurve ⁠ ⁠ #mvm #muenchen #munich #instamunich #igersmunich #089 #munichstagram #visitmunich #münchen #munichlovers #munichgreatshots #munichworld #munichlove #diemünchnerwieder #covid_19 #corona #covid ⁠

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Coronavirus in München: Weiterer Todesfall bestätigt

Update, 15.23 Uhr: Die Stadt München informiert einmal mehr über die neueste Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus in der Landeshauptstadt. Demnach wurden am heutigen Donnerstag, 26. März (Stand 13.30 Uhr), 111 neue Fälle bestätigt. In diesen Zahlen enthalten sind vier Personen, die bereits geheilt sind sowie leider auch ein dritter bestätigter Todesfall. In der Internistischen Klinik München Süd ist ein 88-jähriger Münchner mit Vorerkrankungen an COVID-19 verstorben. Damit sind in der Landeshauptstadt aktuell insgesamt 1.687 Infektionen gemeldet. Im jüngsten Verlauf der Zahlen ist eine deutliche Schwankung festzustellen. Waren am Dienstag relativ betrachtet nur 65 neue Fälle gemeldet, waren es am gestrigen Mittwoch wieder 195 Neu-Infizierte. 

Update, 12.19 Uhr: Am Mittwoch (25. März) sowie in der Nacht zum Donnerstag tätigte die Polizei München insgesamt 6000 Überprüfungen, um die neuen Regeln und Maßnahmen bezüglich der Coronavirus-Krise in Bayern durchzusetzen. Im Verlaufe dieser Überprüfungen wurden 10 Verstöße festgestellt. 104 davon betrafen die Ausgangsbeschränkungen.

Corona in München: Polizei-Kolonne fährt zu angeblicher Hausparty - und wird überrascht

Besonders auffällig war dabei ein Einsatz in der Tegernseer Landstraße in Obergiesing. Dort wurde die Polizei wegen einer angeblichen Hausparty einbestellt. Gleich mehrere Streifenwagen machten sich auf den Weg. In der Wohnung trafen die Beamten schließlich auf lediglich zwei betrunkene Münchner (beide 49 Jahre alt), die laut Musik hörten. Einer der beiden war in der Wohnung ansässig, der andere wurde von den Beamten mit einem Platzverweis nach Hause geschickt. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz. 

Corona in München: Ausgangsregel - Man darf nicht zu Freunden nach Hause

Um die Anzeige zu verstehen, genügt es, auf die Seite des bayerischen Innenministeriums zu schauen, wo die wichtigsten Fragen, rund um das Thema Ausgangsbeschränkungen aufgelistet sind. Dort heißt es als Antwort auf die Frage, ob es erlaubt ist, Freunde zu Hause zu besuchen: 

„Jeder wird angehalten, die physischen und sozialen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Deswegen ist dies leider nicht möglich zu Freunden nach Hau. Man darf auch keine Freunde zu sich einladen oder sich gemeinsam zum Sport verabreden.“

Corona in München: 33-Jähriger mit Ekel-Aktion auf Instagram - Anzeige!

Update 10.32 Uhr:

Die Corona-Krise und die damit auch in München herrschenden Ausgangsbeschränkungen, scheint manche Leute vor Langeweile zu den dümmsten Aktionen zu treiben. Ein 33-Jähriger kassiert jetzt für eine sogenannte „Corona-Challenge“, für die er sich auf Instagram filmen ließ, sogar eine Anzeige. Bei den davon entstandenen Bildern kann einem wirklich schlecht werden.

Corona-Krise in München: Fällt die Wiesn heuer aus?

Update 9.58 Uhr: 

Noch ist es lange hin bis September. Doch schon jetzt stellt sich die Frage, ob angesichts der Corona-Pandemie das Oktoberfest 2020 stattfinden kann. Das größte Volksfest der Welt steht auf der Kippe.

Wegen der Corona-Krise ist eine Absage oder ein Verbot des Oktoberfests im Moment die wahrscheinlichere Option, heißt es in Kreisen der Staatsregierung. Zwischen Ostern und Ende Mai müsse man eine Entscheidung fällen. Formal für die Wiesn zuständig ist die Stadt – angesichts der Veranstaltungsverbote vom Freistaat wäre ein Fest mit hunderttausenden Gästen aber auch rechtlich aktuell ausgeschlossen.

Ausgang in Corona-Zeiten: Polizei München mit wichtigem Tweet

Die News vom 26. März, 7.41 Uhr: Was ist erlaubt, was jetzt nicht? Bei den Corona-Regeln in München gibt es noch viel Unsicherheit und Unwissen, wie ein Tweet der Polizei zeigt. In Bayern gibt es im Gegensatz zu anderen Bundesländern nämlich einen grundliegenden Unterschied. In Bayern darf man sich in der Öffentlichkeit nur alleine oder aber mit Personen aus dem eigenen Haushalt bewegen. Das gilt auch für Besuche bei Nachbarn, wie die Polizei München auf Nachfrage erklärt. Zwei Bekannte dürfen sich nicht in einer Wohnung treffen und auch nicht gemeinsam spazieren gehen.  

Die Corona-Pandemie ist für die Wirtschaft der Super-GAU. Jetzt schlagen fünf Münchner Traditionshäuser Alarm: In einem offenen Brief flehen sie die Politik um Hilfe an.

Video: Corona-Fälle in Deutschland - Aktuelle Zahlen

Corona in München: Aiwanger mit Hammer-Aussage

Die News vom 25. März, 22.12 Uhr: Das Leben Aller ist im Moment von tiefgreifenden Beschränkungen geprägt. Viele fragen sich deshalb, wann wieder mit Normalität und mehr Freiheit zu rechnen ist. Hubert Aiwanger, bayerischer Wirtschaftsminister, hat jetzt in einer Sondersendung zum Coronavirus mit einer Aussage für Aufsehen gesorgt: „Natürlich muss man den Ausstieg schon im Auge behalten. Den haben wir beim Einstieg schon ins Auge gefasst und haben gesagt: ‚Wir halten das natürlich nicht monatelang durch‘ - sondern meine Einschätzung ist, irgendwann ab Mitte April müssen wir die Kurve gekratzt haben.“ 

Was das genau bedeute, wurde in der Sendung nicht erläutert. Vielen dürften diese Worte jedoch Hoffnung machen.

Coronavirus: Chefarzt des Klinikum Schwabing berichtet über Zustände

19.05 Uhr: Bei ihm lagen die deutschlandweit ersten Coronavirus-Patienten: Clemens Wendtner, Chefarzt am Klinikum Schwabing, hat zeit.de in einem Interview verraten, wie die aktuelle Situation in seiner Klinik und der gesamten Landeshauptstadt derzeit ist. Demnach entwickle sich zunehmend eine starke Dynamik: „Noch Ende vergangener Woche hätte ich Ihnen von 13 Patienten auf der Normalstation und sechs auf der Intensivstation berichtet. Jetzt haben wir schon knapp 50 Menschen hier mit Covid-19, neun davon auf der Intensivstation.“

Weiter sagt der Chefarzt gegenüber der Zeitung: „Wir haben hier nur noch schwere Fälle.“

Trotzdem sei München gut auf die ansteigenden Infektions-Zahlen gerüstet: „In München haben wir da zurzeit kein Problem. Hier können sich die Patienten aussuchen, in welches Zentrum sie gehen.“ Nur um die Kliniken im Umland mache sich Wendtner Sorgen. Diese hätten die gleichen Fälle, jedoch weniger Material zur Verfügung.

Coronavirus: Markus Söder spricht heute Abend live im TV

17.55 Uhr: Heute Abend wird der bayerische Ministerpräsident Markus Söder ab 20.15 Uhr auf ProSieben über die Corona-Krise sprechen. In der Sondersendung „Deutschland fragt zu Corona“ sind darüber hinaus auch weitere Experten geladen. Wir berichten im Live-Ticker.

Wie gerechtfertigt sind unsere Zukunftsängste in Zeiten der Coronapandemie? Ein Münchner Chefarzt schildert seine Sicht - und richtet einen Appell an alle Menschen hinsichtlich des Zusammenlebens.

Coronavirus München: Neuer Sprung bei Zahl der Infizierten - unerwartete Folge möglich

14.48 Uhr: Am heutigen Mittwoch (Stand 13.30 Uhr) wurden in München 195 neue Corona-Fälle bestätigt. Damit beläuft sich die Gesamtzahl der Infizierten in der Landeshauptstadt auf insgesamt 1.576. 

Von Montag auf den gestrigen Dienstag waren lediglich 65 zusätzliche Fälle bekannt geworden. Den bislang höchsten Anstieg mit 202 Neu-Infizierten hatte die Kurve vom vergangenen Donnerstag (19. März) auf Freitag (20. März) hingelegt. Für die Grafik der Stadt München ist zu beachten: die Zahlen von Sonntag und Montag werden gesammelt am Montag genannt. 

13.54 Uhr: Die anhaltend kritische Situation durch die Corona-Pandemie wirkt sich auch auf Volksfeste und Märkte in München aus. Eine Traditionsveranstaltung fällt aus, ein weiteres Top-Event wird verschoben.

13.15 Uhr: Wegen der Corona-Krise könnte die Einwohnerzahl der Region München in diesem Jahr erstmals seit Jahren stagnieren. „Die Bevölkerung wächst hauptsächlich durch Zuwanderung aus dem Ausland“, sagte der Geschäftsführer des Planungsverbands Äußerer Wirtschaftsraum München, Christian Breu, am Mittwoch. „Für 2020 rechne ich mit Stagnation oder sogar einem Rückgang.“

Der Grund: Das Wachstum der Bevölkerung wird seit Jahren hauptsächlich von der wirtschaftlichen Entwicklung und den damit verbundenen neuen Arbeitsplätzen getrieben. Doch wenn die Wirtschaft zeitweise weitgehend stillsteht, entstehen auch weniger Arbeitsplätze. „Unabhängig von der Corona-Krise sind wir am Ende eines Konjunkturzyklus, der Zuzug hat sich 2018 bereits verlangsamt“, sagte Breu. Zwischen 2009 und 2018 haben die Einwohnerzahlen Münchens und der acht umliegenden Landkreise nach den am Mittwoch veröffentlichten Daten um über eine Viertelmillion auf 2,9 Millionen Menschen zugenommen. „Wir sind eine sehr starke Region“, erläuterte Breu.

12.02 Uhr: Es ist ein eher ungewöhnlicher Hinweis - aber wegen der Corona-Krise ist die Abstimmung am kommenden Sonntag auch keine gewöhnliche OB-Stichwahl in München: Es wird zuvor bayernweit eine Sonderleerung der Post geben. Die Wahlberechtigten können ihre Wahlbriefe für die Kommunal-Stichwahlen bis Samstag um 18.00 Uhr in jeden beliebigen Briefkasten im Freistaat einwerfen.

„Corona-Partys“ in München: Polizei muss nach Notrufen ausrücken - mehrere Anzeigen

11.33 Uhr: Wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz hat die Polizei zwei kleinere Partys in München aufgelöst. Am gestrigen Dienstag gegen 23.35 Uhr, hatte ein Zeuge den Polizeinotruf alarmiert. Er teilte mit, dass in einem Haus in der Landwehrstraße eine Party stattfinden würde. Eine Streife der Polizeiinspektion 14 (Westend) traf in der fraglichen Wohnung auf sechs Personen. Diese hörten laute Musik und tranken Alkohol. Vier Personen (im Alter von 20 bis 30 Jahren) waren in der Wohnung nur zu Besuch. Ihnen wurden Platzverweise erteilt. Alle Anwesenden wurden wegen des Verstoßes nach dem Infektionsschutzgesetz angezeigt. Bei einer 20-Jährigen wurden zudem Betäubungsmittel gefunden; sie wurde angezeigt. 

Ebenfalls am Dienstag (gegen 22 Uhr) wurden die Beamten auf eine Zusammenkunft in einem Haus in der Schwabinger Emanuelstraße aufmerksam gemacht. Zwei Frauen, im Alter von 22 und 45 Jahren öffneten den eingesetzten Beamten. Beide sind in dem Haus gemeldet, jedoch in unterschiedlichen Wohnungen. Sie waren nicht verwandt und wollten sich nur besuchen. Beide wurden wegen eines Verstoßes nach dem Infektionsschutzgesetz angezeigt. Dazu bemerkten die Beamten einen verdächtigen Geruch in der Wohnung. Bei beiden Hausbewohnerinnen wurden geringe Mengen von Marihuana aufgefunden. Auch sie wurden wegen Verstößen nach dem Betäubungsmittelgesetz angezeigt. 

11.03 Uhr: In Bayern sind inzwischen 7289 Menschen positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet worden. Es gebe 41 Todesfälle, sagte Staatssekretär Gerhard Eck (CSU) am Mittwochvormittag in Würzburg. Eck ist wegen der Coronakrise für drei Monate vorübergehend vom Innen- ins Gesundheitsministerium gewechselt.

Coronavirus München: Aiwanger verspricht unbürokratische Hilfen - und spätere Tests

10.32 Uhr: Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat Kleinfirmen schnelle unbürokratische Corona-Hilfen versprochen. Zugleich warnt er aber vor Betrügereien bei den Anträgen.

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger verspricht schnelle Soforthilfen

Zunächst werde es keine Prüfung geben, ob die Corona-Krise wirklich Ursache der Finanznot sei, sagte der stellvertretende Ministerpräsident am Mittwoch dem Bayerischen Rundfunk (Bayern 2, „radioWelt am Morgen“). „Mein Ziel ist, dass alles, was jetzt beantragt ist, in den nächsten acht bis zehn Tagen bezahlt ist.“

Später werde es allerdings eine Prüfung geben, kündigte der Politiker der Freien Wähler an. „Wenn wir dann wieder Luft zum Atmen haben in einigen Monaten, werden wir natürlich genauer drüberschauen, ob nicht Glücksritter darunter waren, die uns jetzt hinters Licht führen. Die müssen dann eben zurückzahlen.“

9.24 Uhr: Am Viktualienmarkt hat es am Dienstag gebrannt. Ohnehin tut sich dort im Moment viel - nicht nur wegen Corona und der anstehenden Sanierung.

Weiteres Todesopfer: Corona-Pandemie sorgt für prekäre Situation in München - Stars des FC Bayern springen ein

8.54 Uhr: Die freiwilligen Helfer der Münchner Tafel leisten derzeit Schwerstarbeit. Die Corona-Pandemie führt zu Engpässen beim Personal. Nun bekommen die Ehrenamtlichen namhafte Unterstützung. Unter dem Motto „Helpside“ springen die Basketballer des FC Bayern München ein.  

Mitarbeiter der FCBB-Geschäftsstelle, die sich seit rund zwei Wochen im Home Office befinden, werden ab heute eine Woche lang täglich beim Aufbau und der Ausgabe an der Großmarkthalle tatkräftig anpacken. Am Donnerstag werden auch die deutschen Nationalspieler Danilo Barthel und Paul Zipser sowie Alex King mithelfen.

„Diese Einrichtung mit ihren vielen Ehrenamtlern ist sehr wichtig für München und wir müssen aufpassen, dass sie und somit die Bedürftigen im Zuge der Corona-Situation nicht in Vergessenheit geraten“, wird Zipser auf der Homepage des FC Bayern zitiert.

7.57 Uhr: Ältere und gefährdete Menschen sollen eigene Einkaufszeiten bekommen - das wünscht sich Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter in Zeiten der Coronakrise von Supermärkten und Discountern. Für diese Personengruppe sollen spezielle Einkaufszeiten reserviert werden. Reiter schlägt nach österreichischem Vorbild den Zeitraum zwischen acht und neun Uhr vor.

In einem Schreiben, das in der Rathaus Umschau veröffentlicht wurde, appeliert der Münchner OB an die Unternehmen: „Derzeit ist es wichtiger denn je, auf die besonders anfälligen Risikogruppen zu achten und diese mit allen Mitteln zu schützen. Ich darf daher im Sinne der Solidarität und des Zusammenhalts auch Sie bitten zu prüfen, ob Sie in Ihren Filialen eine entsprechende Empfehlung an Ihre Kundinnen und Kunden richten möchten oder sogar weiterreichende Überlegungen, wie beispielsweise eigene Zeitfenster ausschließlich für diese Menschen anzubieten, anstellen.“

Coronavirus in München: Unbekannte stehlen 22 Säcke Mehl aus Pizzeria

Update 25. März, 7.00 Uhr: Dass die Menschen wegen der Corona-Krise Lebensmittel hamstern, ist nichts Neues. Da wird so etwas Banales wie Mehl gefühlt zum Luxusgut. Diesen Gedanken hatten wohl auch Verbrecher, als sie in der Nacht zum Dienstag in der Pizzeria „Da Battista Paninoteca Focacceria“ in Obersendling 22 Säcke Mehl klauten.

Tina Uthoff, Münchner Lehrerin und selbst Mutter einer zwölfjährigen Tochter, hat aktuell ganz andere Sorgen. Sie setzt sich schon seit Jahren für freies Lernen und kindgerechte Bildung ein. Die aktuelle Schulsituation in Deutschland gefällt ihr gar nicht. Mit ihrer Petition will sie nun auf Lehrerverband und Kultusministerium einwirken und ein Umdenken in Gang bringen.

Coronavirus in München: Weiteres Todesopfer - Keine Parkplatzkontrollen mehr?

Die News vom 24. März, 20.43 Uhr: Wie die Stadt München informiert, werden dieser Tage die Verkehrsüberwachung und die Parkplatzkontrollen reduziert. Ziel ist es „Berufsgruppen zu unterstützen, die eine besondere Verantwortung tragen“. Kreisverwaltungsreferent Dr. Thomas Böhle: „Das ist nicht als Freifahrtschein zum Falschparken zu verstehen. Wir wollen so gewährleisten, dass zum Beispiel medizinisches Fachpersonal ohne aufwändige Ausnahmegenehmigungen mit dem Auto zum Arbeitsort und wieder nach Hause fahren und dort parken kann. Außerdem wollen wir so ermöglichen, dass Notdienste und Menschen, die etwa Ältere mit Besorgungen unterstützen, keinen Strafzettel bekommen.“ 

Coronavirus in München: Krise prägt Bild der Landeshauptstadt

Erstmeldung vom 24. März 2020: München - Seit vielen Tagen hat das Coronavirus die Stadt München fest im Griff: Fast leergefegte Straßen, kaum Autos unterwegs, geschlossene Geschäfte. Die Menschen scheinen sich, trotz anfänglicher Probleme, an die aufgesetzten Regeln zur Bekämpfung des Virus zu halten. Die Infizierten-Zahlen steigen dennoch weiter an. Ein Münchner Arzt hat jetzt verraten, wo die Gefahr am größten ist, sich mit dem Virus zu infizieren.

München: Zwei Corona-Todesfälle in der Landeshauptstadt - Zahl der Neu-Infizierten überrascht

Am Dienstag (24. März) gab die Stadt München, wie an jedem Werktag, die Zahlen über Neu-Infektionen bekannt. Demnach hatten sich 65 Menschen am 24. März neu infiziert. Vergleicht man diese Zahl mit den Anstiegen der vergangenen Tage, geht die Kurve, zumindest am Dienstag, nach unten. Einen Tag zuvor war die Zahl noch bei 274 gelegen.

Weiter gab die Stadt bekannt, dass es nunmehr zwei Todesfälle zu beklagen gebe. Dabei handle es sich um einen 79-jährigen Mann mit Vorerkrankungen und einen 56-Jährigen, ebenfalls mit Vorerkrankungen.

München: Coronavirus stellt eine unglaubliche Herausforderung für die Wirtschaft dar

Für viele Menschen bedeutet die aktuelle Zeit viel Entbehrung und vor allem: Geduld. Andere Menschen müssen um ihre Existenz bangen. Die Corona-Krise bedeutet auch eine nie dagewesene wirtschaftliche Herausforderung. 

Viele Unternehmer stehen vor dem Aus - doch der bayerische Staat verspricht jedem Sofort-Hilfe. Andere trifft es aktuell noch härter. So etwa ein Münchner Ehepaar

Coronavirus: Münchner Ehepaar steckt fest - in Marokko

Wie bild.de berichtet, steckt ein Münchner Ehepaar während der Krise in Marokko fest: - in einem Wohnwagen-Stau. Elmar Hoffmann (71) und Petra Hoffmann-Dax sind in einer Rückreise-Welle in der spanischen Exklave Ceuta, wie das Blatt berichtet. „Irgendwann habe ich aufgehört, die Autos zu zählen,“ so die Ehefrau gegenüber der Zeitung.

Aufgrund der Schließung der EU-Grenzen ist der Weg nach Spanien dicht, deshalb schlugen sich die Münchner mit dem Camper durch. Wann der Weg nach Europa frei wird - unklar. Auch der Anruf bei der Botschaft brachte bisher nichts: „Die können wenig ausrichten,“ so die Münchnerin.

Rubriklistenbild: © dpa / Peter Kneffel

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Es gibt viele Litfassäulen in München, gerade auch vor den Parks, an Bushaltestellen, an Fussgängerüberwegen. Große Flächen, die jetzt nicht für Werbung genutzt werden sollten, sondern für Plakate auf denen ganz klar die Regeln für den Aufenthalt im Freien zu lesen sind oder einfach nur immer wieder daran erinnern in welcher Situation wir uns gerade befinden. Bei uns sieht man keine Truppen an Teams durch die Straßen laufen, die alles desinfizieren, ob das was bringt oder nicht, aber es schreckt auf. Es gibt auch Leute die schauen kaum Nachrichten, oder alternative Nachrichten, die auch einiges ausklammern. Nur wenige Menschen tragen einen Mundschutz. Sprich man sieht es nicht, wenn man wenig Nachrichten schaut, und es gibt einige Leute, die nicht immer auf dem aktuellsten Stand sind. Leute, die jahrelang ein ruhiges Leben geführt haben, nicht mehr arbeiten, a Geld da ist, Eigentum, vielleicht keine Kinder haben. Da gibt es in der Stadt auch einige Leute und das muss überall ankommen, auch bei denen die jetzt keine großen Einbußen haben.

Beobachter
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Aufteilung nach Stadtteilen wäre wichtiger als Meinungsumfragen für Politker.
Wenn ich weis dass in Schwabin die meisten sind fahre ich auch nicht dorhin und kauf bei mir in der region ein

Grummel
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Auf der einen Seite wird das Ansteckungsrisiko verringert, verlangsamt, indem viele Arbeitnehmer nun von zu Hause aus arbeiten, die Kinder zu Hause sind, auf der anderen Seite sind die Supermärkte jetzt natürlich ganztägig von den Leuten die zu Hause sind frequentiert. Wenn man damals als ältere Person um 11 Uhr Vormittags einkaufen gegangen ist, war das eine ruhige Angelegenheit, jetzt sind viele junge Leute um diese Uhrzeit auch einkaufen. Das würde meiner Meinung nach Sinn machen. Ich habe gestern gesehen, das leider junge Mütter mit Kinderwägen ( alles ziemlich sperrig), jetzt ewig in der Drogerie stehen und sich unterhalten. So wird der Einkaufsweg in der Drogerie schnell zur Sackgasse, weil man nicht vorbeikommt. Ich kann das gut verstehen, man hat ein Baby bekommen, möchte mit anderen darüber reden, sich austauschen, die Welt dreht sich nur um den neuen Nachwuchs, alles verständlich, aber halt in Coronazeiten manchmal schwierig, gerade in den eh schon engen Einkaufsläden.