„Mama, geht‘s noch?“

Corona: Münchner schämt sich für Mutter, als diese nach Hause kommt - und zeigt allen, weshalb

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Seine eigene Mama bloßstellen? Das macht niemand gern. Doch ein Anblick in Corona-Zeiten brachte einen Münchner nun zum Schämen.

  • Corona-Hamsterkäufe sind unsolidarisch, das hat auch Kanzlerin Angela Merkel klar gestellt.
  • Eine Münchner Mama hielt sich nicht an diese Devise.
  • Ein Foto ihres Extrem-Einkaufs macht sogar ihren Sohn fassungslos.

München - „Sinnlos und letztlich vollkommen unsolidarisch“ - deutlicher als Bundeskanzlerin Angela Merkel kann man sich kaum zum Thema Hamsterkäufe äußern. Sie tat es in einer TV-Ansprache, die Millionen Menschen erreicht hat. Und alle zum Umdenken bringen sollte. Doch leider gibt es Menschen, bei denen das nicht so ganz im Kopf verankert ist.

Lesen Sie auch: Corona in Köln: Eine dm-Filiale brachte gleich acht gleiche Toilettenpapier-Hinweiszettel an.

Corona in München: Nutzer prangert Hamsterkauf seiner eigenen Mama an

Einen Nutzer der App Jodel hat es nun dazu gebracht, seine eigene Mutter anzuprangern. Was ihm sicher nicht leicht fiel. Doch der Anblick des Flurs, nachdem die Mama vom Einkaufen heimgekommen ist, machte ihn einfach nur fassungslos. „Sag mal Mama, geht‘s noch?!?“, schreibt er. Und fremdschämt sich hoch 100, wie dem Hashtag zu entnehmen ist.

Die Echtheit des Fotos ist natürlich wie immer bei Jodel nicht völlig bestätigt, aber so ein Bild erfindet ja auch keiner. Genauso wenig ist gesichert, ob es sich um einen männlichen User handelt oder um eine Userin. 

Tatsache aber: Das Foto zeigt mindestens NEUN Einkaufstaschen. Im Vordergrund sind Nudeln zu sehen - was die Mama sonst noch gekauft hat, ist schwer zu erkennen. Es sieht aber nach einem extremen Hamsterkauf aus. 

„Egoistisch“ findet das ein anderer Nutzer. „Furchtbar... Familienstreit vorprogrammiert“, schreibt ein anderer. „Alter wtf. Was hat sie alles gekauft? Dokumentier mal“, fordert ein weiterer. Die Antwort: „Konserven über Konserven, Mehl, Zucker, Säfte, Obst, Gemüse, Putzmittel, Pasta jeglicher Art, Käse für 40€, Fisch, Fleisch...“

Eine Münchner Ärztin hat sich womöglich mit dem Coronavirus infiziert. Doch die Behörden lassen sie und ihre Freundin im Ungewissen.

Corona-Hamsterkauf in München: „Echt nur noch zum Kotzen“

Diesem Nutzer hier platzt gleich völlig der Kragen: „Und andere Leute, die nicht hamstern, können dadurch nichts mehr kaufen. Ich finde solche egoistischen Leute echt nur noch zum Kotzen.“

Ein anderer bringt auf den Punkt, wie es derzeit wohl so manchem „normalen“ Einkäufer geht: Ich hab gestern nen Wocheneinkauf getätigt. 1 IKEA-Tasche und ein Korb. Nur frische Sachen und wurde angeschaut als ob ich n Schwerverbrechen tätige.. aber das ist echt ne Hausnummer.“

Und einer meint, die Hamster-Mama habe ans Wichtigste gar nicht gedacht: „Klopapier hat sie vergessen.“ Warum hamstern überhaupt alle Toilettenpapier? Das fragen sich derzeit einige. Experten klären auf.

Nach einem wirksamen Medikament gegen das neuartige Coronavirus wird aktuell unter Hochdruck geforscht. Ein chinesisches Präparat wird nun offenbar mit Erfolg in Österreich getestet.

Am Viktualienmarkt hat es am Dienstag gebrannt. Ohnehin tut sich dort im Moment viel - nicht nur wegen Corona und der anstehenden Sanierung.

lin

Rubriklistenbild: © Coronavirus

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