+
Dieter Reiter (l.) und Josef Schmid (r.) auf dem Christopher Street Day 2015.

Partei geht neue Wege

CSU nimmt erstmals am Münchner Christopher Street Day teil

München - Die CSU fährt am 9. und 10. Juli 2016 erstmals mit einem eigenen Truck beim Münchner Christopher Street Day mit.

Bereits seit 2014 macht sich Münchens Bürgermeister Josef Schmid von der CSU dafür stark, dass seine Partei offiziell auf dem Christopher Street Day vertreten ist. Bislang hat es nicht geklappt, doch nun ist es offenbar so weit. Wie die Bild berichtet, nimmt die Christlich-Soziale Union am 9. und 10. Juli 2016 mit einem eigenen Truck an der Parade in München teil.

Schmid setzt sich schon seit langem für die eheliche Gleichstellung von Schwulen und Lesben ein. "Den Wunsch gleichgeschlechtlicher Paare, alle aus der Ehe hervorgehenden Rechte und Pflichten in gegenseitiger Verantwortung einzugehen, begrüße ich gerade als einer, der der konservatigen Partei angehört", sagte der 46-Jährige auf dem CSD 2015.

JU mit Truck vor Ort

Nachdem die Teilnahme in den vergangenen Jahren unter anderem aus finanziellen Gründen nicht möglich war, wird sich die CSU-Jugend (Junge Union) Maxvorstadt, die auch die Idee hatte, in diesem Jahr mit einem Truck für 40 Gäste und Musik von DJ Jörg unter die feiernden Lesben, Schwulen, Bisexuelle und Transgender mischen. Angemeldet hat den Wagen das Netzwerk LSU (Lesben und Schwulen in der Union).

Mit dieser Aktion möchte die CSU ein Netzwerk homosexueller Parteimitglieder stärken, das im November 2015 im Rahmen des CSU-Parteitags durch den 27-jährigen Münchner Patrick Slapal initiiert wurde. Damals forderte der JU-Politiker: "Die CSU braucht es, dass auch die Interessen der Homosexuellen innerhalb der Partei gebündelt werden."

sk

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Grippe-Alarm: Schon über 520 Fälle in der Stadt
München - Sie beginnt meist mit Halsschmerzen, der ganze Körper tut weh – und dann kommt das hohe Fieber inklusive Schüttelfrost: die Grippe. Und die gefährliche …
Grippe-Alarm: Schon über 520 Fälle in der Stadt
200.000 Euro an Amoklauf-Opfer von München ausbezahlt
München - Vor sechs Monaten erschütterte der Amoklauf am Olympiaeinkaufszentrum München. Nun wurde ein Teil des Hilfsfonds an die Opfer ausbezahlt.
200.000 Euro an Amoklauf-Opfer von München ausbezahlt
Picknick statt Provokation
München - Keine Provokationen mehr. Das versprechen die neuen Chefs des Restaurants an der Augustenstraße 42, das in München 16 Jahre lang als „Schmock“ bekannt war.
Picknick statt Provokation
Setzte dieser Taxler einen Behinderten aus?
München - Schlimme Vorwürfe gegen Taxler Ethem B.: Der 68-Jährige soll an einem Abend im April 2016 den geistig behinderten Georg S. (39) an der Rosenheimer Straße …
Setzte dieser Taxler einen Behinderten aus?

Kommentare