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Die Stadtsparkasse (hier: Zentrale im Tal) will keine mobilen Filialen.

Keine mobilen Filialen

Darum bekommt München keinen Sparkassenbus

Die Stadtsparkasse München lehnt mobile Filialen ab. Ein Grund ist die Parkplatzsituation in München, zum anderen gebe es auch nach der Umstrukturierung noch ein großes Filialnetz in München.

München - Die Stadtsparkasse München lehnt mobile Filialen ab. Zum einen sei es in der Großstadt nicht so einfach, geeignete Parkplätze dafür zu finden, zum anderen gebe es auch nach der Umstrukturierung noch ein großes Filialnetz in München, erklärte Pressesprecher Joachim Fröhler. 

Die Idee für einen Sparkassenbus analog zum Bücherbus war aus dem Bezirksausschuss (BA) Ramersdorf-Perlach gekommen. Nachdem dort wegen des neuen Filialkonzepts der Stadtsparkasse in zwei Niederlassungen die Schalter schließen sollen, protestierten zahlreiche Bürger. „Es trifft vor allem ältere Leute ganz massiv“, so Wolfgang Thalmeir (CSU). Sie kämen mit den digitalen Systemen und Online-Banking nicht zurecht und müssten nun längere Wege einplanen. Zudem gehe es bei dieser Zielgruppe auch um den Kontakt am Schalter. Mit einem Sparkassenbus könnte man all diese Mankos beheben, schlug Josef Kress (SPD) vor. 

Doch nicht die „Bank unserer Stadt“?

BA-Chef Thomas Kauer (CSU) forderte dazu weitere Geldautomaten an U-Bahn-Stationen. Auf dem Land, wo derartige mobile Filialen im Einsatz seien, sei das Filialnetz viel geringer, entgegnete Stadtsparkassen-Sprecher Fröhler. „Bei uns beträgt der weiteste Weg maximal zwei Kilometer, im Allgäu oder Niederbayern sind es zehn bis zwanzig.“ 

Zudem gebe es dort nicht so ein dichtes ÖPNV-Netz wie in München. „Die Bank unserer Stadt“, wie es im Werbeauftritt heiße, sei die Stadtsparkasse schon lange nicht mehr, schimpfte dagegen Kauer. Er fordert künftig ein Mitspracherecht bei wesentlichen Änderungen bei Filialnetz oder Serviceangebot.

Carmen Ick-Dietl

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