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Die CSU verlangt weitere Auskünfte im Streit um die bezahlte Reise von Dieter Reiter zum CL-Finale nach London

Dreiseitige Anfrage

Reiter-Affäre: CSU will mehr wissen

München - Im Streit um die vom FC Bayern bezahlte Reise des OB-Kandidaten Dieter Reiter zum Champions-League-Finale verlangt die CSU weitere Auskünfte von Oberbürgermeister Christian Ude.

Die Reise von Wirtschaftsreferent Dieter Reiter (SPD) zum Champions-League-Finale sorgt weiter für Wirbel. OB Christian Ude (SPD) habe bei seiner Erklärung am Mittwoch „etliche Fragen offen gelassen“ und „widersprüchliche Angaben“ gemacht, so CSU-Fraktionsvize Hans Podiuk.

Er verlangt unter anderem Auskunft darüber, wieso die Abstimmung mit der gesamtstädtischen Antikorruptionsbeauftragten Angelika Beyerle nicht erfolgt sei. Ude hatte erklärt, dies sei aus Zeitmangel unterblieben. Die Einladung sei am 16. Mai erfolgt, bis zum Finale seien somit neun Tage Zeit gewesen.

Auch CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt meldete sich zu Wort. Er sagte: „Ude schadet der Reputation Münchens nachhaltig.“ Am Mittwoch hatte Ude im Stadtrat erklärt, bei Reiters Reise (bezahlt vom FC Bayern) seien die „einschlägigen Vorschriften penibel eingehalten“ worden.

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