Die Pläne für die Westtangente sehen eine Rasengleis vor. 

Absage der MVG

Doch kein rascherer Bau: Tram-Westtangente nicht vor 2026

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Die Tram-Westtangente wird doch nicht früher gebaut als geplant. Das geht aus der Antwort der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) auf einen Antrag der Grünen hervor.

Die Fraktion hatte gefordert, die Trasse doch bereits abschnittsweise fertigzustellen – unabhängig von der sogenannten Umweltverbundröhre. Dieser Tunnel wird im Zuge des Baus der zweiten Stammstrecke errichtet und soll dann auch Gleise für die Westtangente erhalten. Die soll am Romanplatz in Neuhausen beginnen und über die Fürstenrieder Straße in Laim bis zur Aidenbachstraße in Sendling führen.

MVG-Chef Ingo Wortmann hatte im Gespräch mit unserer Zeitung gesagt, die Verkehrsbetriebe überlegen, „ob wir die Tram-Westtangente abschnittsweise fertigstellen. Man könnte am Laimer Kreisel eine provisorische Wendeschleife einbauen, wenn die Verbundröhre noch nicht fertig ist.“ Genau das hatten die Grünen dann beantragt. Doch dieser Plan hat sich offenbar zerschlagen.

„Eine deutlich frühere Inbetriebnahme der Tram Westtangente als zum Jahresende 2026 ist kaum realisierbar“, schreiben die Verkehrsbetriebe. Wegen der Anforderungen auch bei den Ausschreibungen sei ein früherer Baubeginn schlicht nicht möglich. Wie berichtet, soll die Umweltverbundröhre 2025, die Westtangenten 2026 fertig sein.  

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