Dreister Betrug beim Geldwechsel

München - Drei Mal hat eine 36-jährige Serbin versucht, in der gleichen Apotheke an der Klenzestraße durch Wechselbetrügerei Geld zu erbeuten. Einmal mit Erfolg.

Wie die Polizei erst jetzt mitteilte, hatte die Frau am vorletzten Freitagnachmittag für 6,80 Euro in der Apotheke eingekauft. Sie gab der Verkäuferin Kleingeld und sagte, sie könne ihr 45 Euro herausgeben. Die Angestellte war dadurch so verwirrt, dass sie nicht bemerkte, dass ihr die Frau gar keinen 50-Euro-Schein gegeben hatte, und gab ihr die 45 Euro. Erst bei der Abrechnung wurde der Betrug festgestellt, jedoch keine Anzeige erstattet. Drei Tage später versuchte die Täterin mit identischer Vorgehensweise bei einer anderen Verkäuferin erneut ihr Glück. Doch es misslang, weil die Angestellte aufmerksam und vorgewarnt war. Auch diesmal wurde keine Anzeige erstattet. Erst als die Betrügerin drei Tage später erneut auftauchte, verständigten die Angestellten die Polizei. Die nahm die 36-Jährige und ihren 39-jährigen Ehemann, der im Auto vor der Apotheke gewartet hatte, fest. Beide haben keinen festen Wohnsitz in München. do

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