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Edward Snowden wird live zugeschaltet.

Veranstaltung im Muffatwerk

Edward Snowden spricht in München

München - Er lebt incognito an einem unbekannten Ort in Russland. Dennoch wird der durch Geheimdienst-Enthüllungen bekannt gewordene Ex-CIA-Mitarbeiter Edward Snowden (33) am kommenden Sonntag in München erwartet, zumindest virtuell.

Bei der Veranstaltung „Freiheit & Demokratie – Globale Themen im Kontext“ am 15. Januar wird der Whistleblower per Video-Konferenz im Muffatwerk live über den Überwachungsstaat und den Abbau von Bürgerrechten sprechen.

Weitere hochkarätige Gäste sprechen bei der Veranstaltung des gemeinnützigen Online-Mediums „acTVism Munich“ ab 18 Uhr über westliche Außenpolitik, Überwachung und die Rolle der Medien: Der Publizist und ehemalige CDU-Politiker Jürgen Todenhöfer erläutert die westliche Außenpolitk und die Rolle Deutschlands aus seiner Sicht. Der Enthüllungsjournalist und Kriegskorrespondent Jeremy Scahill redet über US-Außenpolitik und die Rüstungsindustrie. Ebenfalls vor Ort sind der US-Wirtschaftswissenschaftler Richard D. Wolff und der Aktivist Srecko Horvat, der mit dem ehemaligen griechischen Finanzminister Yanis Varoufakis die Bewegung „Democracy in Europe“ gründete. Über die Rolle unabhängiger Medien spricht der Journalist und Gründer des „The Real News“-Netzwerks, das Werbung sowie Staats- und Unternehmensfinanzierung ablehnt.

Die 650 Karten für den Abend sind bereits ausverkauft, doch Veranstalter Zain Raza kündigt ein Public Viewing in der Nebenhalle an. Zudem soll die Veranstaltung per Live-Stream auf der Internet-Seite www.acTVism.org übertragen werden. Eine synchronisierte Fassung der englischen Beiträge mit deutschen Untertiteln soll dann in den kommenden Monaten entstehen.

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