+
Das Standesamt in der Mandlstraße. 

Frühestens ab November

Ehe für alle: Erste Anfragen bei Münchner Standesämtern 

Das „Ja“ im Bundestag für die „Ehe für alle“ am Freitag hat auch bei den Homosexuellen in München für Begeisterungsstürme gesorgt. Folgt nun der Ansturm aufs Standesamt?

München - Ein Ansturm sei es noch nicht, teilt ein Sprecher des Kreisverwaltungsreferats mit. „Es melden sich aber immer wieder einzelne Bürger, die sich vorab Informationen holen wollen, ab wann das Heiraten konkret möglich ist.“ 

Genau das ist nämlich noch unklar – frühestens ab November wird damit gerechnet. Schließlich erwägen Politiker, gegen das Gesetz zu klagen, zudem muss der Bundespräsident das Gesetz noch unterschreiben. Danach haben die Standesämter noch Zeit, sich auf die Schließung der gleichgeschlechtlichen Ehen vorzubereiten. 

Lesen Sie auch zum Thema:  Ehe für Alle - so feiern Münchens Paare

ast

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Signalstörung: Verzögerungen und Zugwenden auf diesem S-Bahn-Abschnitt
Zahlreiche Pendler sind auf den S-Bahn-Verkehr angewiesen. Doch immer wieder kommt es zu Störungen, Sperrungen und Ausfällen. In unserem News-Ticker informieren wir Sie …
Signalstörung: Verzögerungen und Zugwenden auf diesem S-Bahn-Abschnitt
„Abschiedsgeschenk“ auf gefährlichen Abwegen: Zug kollidiert mit Krankengestell
Unbekannte haben ein Krankengestell auf die Gleise unweit des Südrings geworfen. Ein herannahender Zug kollidierte mit dem ungewöhnlichen Gegenstand.
„Abschiedsgeschenk“ auf gefährlichen Abwegen: Zug kollidiert mit Krankengestell
Ballermann an der Isar: Anwohner beschweren sich über „rechtsfreie Räume“
Die Isar ist im Sommer aus den abendlichen Aktivitäten der Münchner kaum wegzudenken. Einige Anwohner nervt das gewaltig. Sie haben einen Brandbrief mit dem Titel …
Ballermann an der Isar: Anwohner beschweren sich über „rechtsfreie Räume“
Irre Betrugsmasche am Münchner Hauptbahnhof: Toilettenmann soll 425.000 Euro ergaunert haben
Mit einer irren Betrugsmasche sollen ein Münchner Toilettenmann und seine Ex-Lebensgefährtin am Hauptbahnhof das große Geld gemacht haben. Nun stehen die beiden vor …
Irre Betrugsmasche am Münchner Hauptbahnhof: Toilettenmann soll 425.000 Euro ergaunert haben

Kommentare