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Da ist das Ding: Mit Hilfe der Polizei werden Horst-Dieter Lutsch und Karin Haydo bei der iPhone-Jagd fündig.

Mit Hilfe der Polizei

Vom Autodach gefallen: Verrückte Jagd nach verlorenem Handy

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München - Schöne Bescherung kurz vor Weihnachten: Ein Ehepaar verliert ein iPhone, das während der Fahrt vom Autodach rutscht. Zum Glück gibt es moderne Ortungssysteme.

Abgeflogen und abgefahren: Kaum zu glauben, was dem Unternehmensberater Horst-Michael Lutsch passiert ist. Die irre Handy-Geschichte:

Es ist Sonntag am späten Nachmittag, Lutsch landet nach einer Dienstreise am Flughafen im Erdinger Moos. Seine Lebensgefährtin Karin Haydo holt ihn mit dem Auto ab. Gepäck rein, Jacke auf den Rücksitz - und dann heimfahren nach Starnberg.

iPhone auf dem Autodach vergessen

Problem: Lutsch hatte sein Telefon, ein nagelneues iPhone 7 (Wert über 600 Euro) zwischendurch aufs Autodach gelegt und dort vergessen. Erst auf der Fahrt, kurz vor der Ankunft fällt ihm auf: Das Handy ist nicht da. Das Paar fährt zurück zum Flughafen, sucht vor Ort: Fehlanzeige. Eine Nachfrage im Fundbüro bringt auch nix.

Und doppelt blöd: Lutsch kann sein Telefon auch nicht von daheim aus übers iPad orten, weil das Internet nicht funktioniert. Karin Haydo sagt: „Wir waren von einem Telekom-Ausfall betroffen. Es hat dann auch noch geregnet, so dass wir sicher waren: Das Handy ist eh kaputt. Wir sind zum Frustessen zum Italiener gegangen.“

Handy-Signal an der A 92

Der Fundort von oben.

In Wirklichkeit war’s aber eher eine vorgezogene Feier. Denn: Als am nächsten Tag das Internet wieder funktionierte, konnte Lutsch die Ortung aktivieren. Tatsächlich: Da blinkte das Handy-Symbol an der A 92 bei Freising auf. Lutsch und Haydo riefen bei der Polizei an und wurden an die Inspektion nach Freising verwiesen. Haydo: „Der Herr am Telefon war sehr freundlich und hat uns Hilfe angeboten.“

Lutsch und Haydo fuhren zur Inspektion, von dort aus eskortierten Polizeihauptmeister Johannes Mitterhuber und Polizeiobermeister Thomas Hümpfner das Paar über die Autobahn. Kurz vor der Stelle, die das Ortungssystem angezeigt hatte, schalteten sie das Blaulicht ein und fuhren im Schritttempo, so dass Haydo suchen konnte.

Nur ein kleiner Schaden am Glas

Sie erzählt: „So war es ungefährlich - die rechte Spur und der Standstreifen waren frei. Nach ein paar Metern habe ich zuerst ein kaputtes Samsung-Handy gesehen, nicht weit daneben das iPhone. Ich hab es selber nicht geglaubt: Es ist - bis auf einen kleinen Schaden am Glas - noch ganz intakt, obwohl es aus der Hülle gefallen ist.“

Und die Beamten, denen Haydo und Lutsch wahnsinng dankbar sind, dürfen ihr Motto umformulieren - die Polizei, dein Freund und Handy …

Uli Heichele

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