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Stundenlanges Warten ist im KVR und den Bürgerbüros in den letzten Monaten zum Normalzustand geworden. 

Beschluss im Stadtrat

Endlich Entlastung: Mehr Mitarbeiter fürs KVR

MÜnchen - Haben die langen Wartezeiten endlich ein Ende? Der Kreisverwaltungsausschuss des Stadtrats hat am Dienstag rund 60 neue Stellen fürs Kreisverwaltungsreferat beschlossen. Das teilt die SPD-Stadtratsfraktion mit.

Eine weitere Entlastung für die Behörde ist in einem nächsten Schritt geplant: Für die Haushaltsberatungen 2017 sollen noch einmal 59 Stellen angemeldet werden. Da deren Besetzung ohnehin erst ab nächstem Januar realistisch ist, entsteht durch die Staffelung der Personal-Zuschaltungen keine Zeitverzögerung. Zumal das Verfahren zur Stellenbesetzung für alle Stellen sofort beginnt – also auch für diejenigen, die ins nächste Jahr verschoben werden. 

Die neuen Jobs entstehen unter anderem in der Kfz-Zulassungsbehörde – einem der am stärksten frequentierten Bereiche der Stadtverwaltung. Zug um Zug sollen neue Mitarbeiter eingestellt und eingearbeitet werden, sodass die langen Wartezeiten für die Bürger reduziert werden können. Auch in der Geschäftsleitung des Kreisverwaltungsreferats wird das Personal aufgestockt, unter anderem für die Abwicklung von Wahlen und Abstimmungen sowie für die IT. Eine funktions- und leistungsfähige IT-Ausstattung sei die Grundlage dafür, dass das KVR seine Aufgaben erfüllen und einen angemessenen Bürgerservice leisten kann, heißt es. Bereits im vorigen Sommer wurden 70 neue Stellen für die Bürgerbüros beschlossen.

Lesen Sie hier: "Wegen Überfüllung geschlossen" - So treibt das KVR-Chaos die Münchner in den Wahnsinn

SPD-Stadträtin Beatrix Zurek, die Fraktionssprecherin im Kreisverwaltungsausschuss ist, sagt: „Zwei Drittel aller Bürgerkontakte der Stadtverwaltung laufen im Kreisverwaltungsreferat ab. Keine andere Behörde beeinflusst im selben Maße das Ansehen der Stadt bei Münchens Bürgern. Zugleich gilt: Keine andere Behörde bekommt den starken Zuzug nach München so zu spüren wie das KVR."

Das können auch viele Münchner bestätigen. Seit Monaten musste das KVR wie auch viele seiner Bürgerbüros immer wieder vorzeitig schließen, entweder wegen technischer Probleme, oder wegen Überfüllung

Die SPD betont, sie habe sich bereits mit mehreren Anträgen 2014 dafür eingesetzt. Im März brachte die Fraktion einen Ergänzungsantrag ein, in dem es hieß: Die Münchnerinnen und Münchner sollen im KVR nicht länger als 30 Minuten warten müssen. Das Ziel wird weiter verfolgt, heißt es. 

Lesen Sie auch zum Thema: KVR kommt bei Einbürgerungen nicht hinterher 

mm/tz

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