Protest gegen Anti-Islam-Bewegung

Erneut Demonstration gegen Pegida

An diesem Dienstag demonstrieren Menschen erneut gegen Pegida. Ab 14.30 Uhr zieht ein Marsch gegen die Anti-Islam-Bewegung von der Feldherrnhalle aus durch die Innenstadt.

Um die 15 000 Menschen demonstrierten am 22. Dezember vor der Münchner Oper gegen die Dresdner „Pegida-Proteste“. Heute gibt es die nächste Demonstration zum Thema. Die Polizei rechnet mit einem ruhigen Verlauf.

Von 13 Uhr bis 14.30 Uhr ist eine Auftaktkundgebung an der Feldherrnhalle angemeldet, ab 14.30 Uhr gibt es einen Demonstrationsmarsch, von 16 Uhr bis 19 Uhr noch eine Kundgebung vor der Feldherrnhalle. Das Motto: „Flüchtlinge sind bei uns willkommen!“ Ganz so groß wie beim letzten Mal dürfte die Demo nicht werden. Es rufen weder Parteien und große Organisationen auf, noch spielen prominente Bands. Zudem sind die Anmelder in der linken Szene der Stadt umstritten. Wo genau sie politisch stehen, ist nicht bekannt.

Viele Münchner aber wollen demonstrieren. Bei KVR und Polizei rechnet man mit 3500 Teilnehmern. Bis gestern Abend hatten auf „Facebook“ 3600 Menschen zugesagt.

Im Aufruf zu der Demonstration heißt es: „Unsere Gastfreundschaft endet nicht am letzten Wiesn-Wochenende!“. Die Münchner sagten „allen herzlich Willkommen und zeigen das mit einem bunten, bewegten und lauten Demonstrationszug durch die Münchner Innenstadt.“

Wegen der Demo wird es laut KVR kurzzeitig zu Verkehrsbehinderungen kommen. Die Demonstrationsroute verläuft über Ludwigstraße – Von-der-Tann-Straße – Franz-Josef-Strauß-Ring – Karl-Scharnagl-Ring – Thomas-Wimmer-Ring – Isartorplatz – Tal –Viktualienmarkt, – Rosental – Oberanger – Sendlinger-Tor-Platz – Sonnenstraße – Stachus – Lenbachplatz, – Maximiliansplatz – Platz der Opfer des Nationalsozialismus – Brienner Straße.

Offen bleibt unterdessen weiterhin, inwieweit es den „Pegida“-Anhängern gelingt, Demonstranten gegen eine angebliche Islamisierung nach München zu bekommen. Das KVR bestätigte gestern, dass für den 5. Januar eine Demonstration, Motto „Meinungsdiktatur – nein danke“, angemeldet wurde. Erwartet werden 100 bis 200 Teilnehmer.  Felix Müller/Stefanie Wegele

Rubriklistenbild: © Klaus Haag

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