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Betrugsfall

Falsche Polizisten: Gold für 30.000 Euro weg

Mitten in der Nacht stand sie zitternd auf der Straße – in der Hand eine Tasche voller Gold im Wert von weit über 30 .000 Euro. Sie war das Opfer von Betrügern geworden, die sich als Polizisten ausgaben. 

München - Falsche Polizisten haben eine Münchnerin (79) derart verängstigt, dass sie am Ende einem Fremden 40 Goldmünzen und weitere 41 kleine Goldbarren (insgesamt 820 Gramm) übergab. Am Dienstag um 19 Uhr hatten die Täter ihr am Telefon erzählt, sie werde in Kürze das Ziel eines Überfalls durch Verbrecher und müsse ihr Vermögen sofort in die Obhut der Polizei geben. 

Weil sie annahm, mit der echten Polizei zu sprechen, gab sie bereitwillig über ihre Vermögensverhältnisse Auskunft. Ein großer Fehler: Bis in die späte Nacht wurde sie permanent am Telefon gehalten. Damit verhinderten die Täter, dass sie einen Verwandten um Hilfe bitten konnte. Um 4 Uhr in der Nacht war sie schließlich so müde, dass sie nicht mehr klar denken konnte. Erst als sie die „Polizisten“ am nächsten Tag nicht mehr telefonisch erreichen konnte, schwante ihr Böses.

Lesen Sie auch zum Thema: Neue Betrugsmasche - Falscher Polizeibeamter nimmt Rentnerin aus. Außerdem: Münchnerin (89) hilft, falschen Polizisten zu überführen

dop

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