Fan-Randale: Polizei verhindert Massenschlägerei nach Eishockey-Spiel

München - Bei der Eishockey-Partie des EHC München gegen die Schwenninger Wild Wings hat die Polizei am Freitagabend gegnerische Fan-Gruppen mehrfach trennen müssen.

Nur durch Androhung von Schlagstockeinsatz wurde laut Polizei eine Massenschlägerei verhindert. Rund 1700 Zuschauer waren zum Spiel der 2. Bundesliga in die Olympia-Eishalle gekommen – schon während der Begegnung war die Stimmung auf den Tribünen laut Polizei sehr aufgeheizt. Erst mit späten Toren zum 4:2 machte der EHC seinen achten Heimsieg in Folge klar. Danach musste die Polizei vor der Halle mehrfach zwischen die gegnerischen Fan-Gruppen gehen.

Am Parkplatz warteten etwa 30 EHC-Fans auf die Schwenninger Anhänger, die von einer Fan-Gruppe aus Augsburg unterstützt wurde. Ein gewalttätiges Aufeinandertreffen konnte laut Polizei nur durch die Ankündigung von Schlagstockeinsatz abgewendet werden. Ein Augsburger wurde beobachtet, wie er einen Schneeball fallen ließ, in dem ein Stein versteckt war. Die Polizei begleiteten anschließend die EHC-Fan über den Fußweg zur U-Bahn. Von insgesamt 52 Personen wurden die Personalien festgestellt. Die Polizei war mit mehr als 50 Beamten im Einsatz. (sri)

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