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Auch beim Amateur-Derby gab es zuletzt wieder gewalttätige Ausschreitungen.

Hooligans trafen sich zum Prügeln

FCB-Anhänger nach brutaler Fan-Schlacht verurteilt

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München - Zahlreiche Hooligans hatten sich im Sommer 2014 auf einer Wiese verabredet, um sich dort zu prügeln. Nun stand einer der Mitwirkenden vor Gericht.

Feuerwerkskörper und Krawalle: Sie gehören (leider) zu etlichen Fußball-Spielen mit dazu. Regelmäßig kommt es mittlerweile zu Ausschreitungen bei Münchner Derbys. Vor Gericht stehen die Übeltäter nur selten.

Wenn doch, sind die Strafen oft empfindlich. So wie am Amtsgericht: Dort wurde ein Hooligan (30) aus München zu acht Monaten auf Bewährung verurteilt und zusätzlich mit einem Stadionverbot bestraft.

Der Türsteher hatte sich im Sommer 2014 mit rund 30 anderen Anhängern des FC Bayern und Eintracht Frankfurt auf einer Wiese verabredet, um sich zu prügeln. Etliche Schläger trugen dabei mit Quarzsand befüllte Handschuhe, um bei der Prügelei möglichst heftige Verletzungen bei den Gegnern zu bewirken.

Völliger Wahnsinn: Die Schlägerei begann wie ein Fußballspiel – auf ein Signal hin stürmten die beiden rivalisierenden Gruppen aufeinander zu und prügelten ihre Gegner nieder, bis diese sich nicht mehr rührten. Umstehende Männer feuerten sie an. Bei dem Gewalt­exzess mischte auch der Türsteher mit. Ihn nahmen Polizisten einige Wochen später, am 12. August, beim Münchner Amateur-Derby fest, wo er wieder gewalttätig wurde – gegen Löwen-Fans. Am Ende überführte ihn sein eigenes Handy: Darauf waren eindeutige Videos von der Schlägerei gegen die Frankfurt-Fans zu sehen.

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