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Ein Fall für den Rettungsschlitten: Auf dem Nymphenburger Kanal übte die Berufsfeuerwehr die Eisrettung.

Wenn das Eis dünn und brüchig wird

Proben den Ernstfall: Feuerwehr auf Nymphenburger Kanal im Einsatz

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Der Frühling kommt nach München. Damit steigen nicht nur die Temperaturen, sondern auch die Gefahr von Einbrüchen im Eis. Die Feuerwehr deshalb auf dem Nymphenburger Kanal geprobt.

München - Die Tage der Eislauf-, Hockey- oder Eisstock-Freuden auf zugefrorenen Seen und Kanälen sind fürs Erste gezählt: An der Schwelle zum Frühling mit Plusgraden, mehr Sonnenstunden und Regenschauern droht mit dem sehnlichst erwarteten Wetterumschwung in den nächsten Tagen Gefahr auf dem Eis - es wird dünn und brüchig!

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Auf dem Nymphenburger Kanal übte die Berufsfeuerwehr am Donnerstag mit ihrer professionellen Ausrüstung die Eisrettung für den Ernstfall. Das gelbe Spineboard - ein leichtes Plastikbrett - oder der rote Eisrettungsschlitten werden von einem Feuerwehrmann zu dem Verunglückten geschoben und an einem Seil ans Ufer gezogen. Sollte der Helfer dabei einbrechen, schützt ihn der dicke, schwarze Überlebensanzug für eine gewisse Zeit vor der gefährlichen Unterkühlung. Ohne diesen Schutz droht im eiskalten Wasser rasch die totale Bewegungsunfähigkeit bis hin zum Herzstillstand.

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Doch auch Laien können in vielen Fällen helfen, ohne sich selbst in zu große Gefahr zu bringen. Ein Schal, ein einfacher Schlitten, eine Leiter oder ein langer Ast können helfen, Eingebrochene aufs Eis zu ziehen oder solange über Wasser zu halten, bis die Profis zu Hilfe kommen. An vielen Gewässern werden auch im Winter Rettungsringe für den Ernstfall bereitgestellt. In jedem Fall gilt: Immer sofort die Notrufnummer 112 wählen.

An Seilen werden Retter und Opfer gemeinsam zurück ans Ufer gezogen.

In unserem News-Blog zum Wetter halten wir Sie über alle Entwicklungen auf dem Laufenden.

Dorita Plange

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