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Das Sportscheck-Geschäft im Joseph-Pschorr-Haus in der Neuhauser Straße. War der Umzug dorthin ein Fehler?

Andauernder Restrukturierungsprozess

Finanzielle Probleme nach Umzug? Sportscheck plant Stellenabbau

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Vor fünf Jahren ist Sportscheck vom Geburtshaus in der Sendlinger Straße in das neue Joseph-Pschorr-Haus in der Neuhauser Straße gezogen. Ein Fehler?

München - Haben sich die Sportartikel-Experten mit der 10.000 Quadratmeter großen Fläche verhoben? Nach Informationen der tz plant Sportscheck jedenfalls einen Personalabbau. Die Firma befinde sich in einem andauernden Restrukturierungsprozess, so Unternehmenssprecher Bernd Leuschner. „In diesem Zuge betrachten wir selbstverständlich alle Unternehmensteile auf ihre Wirtschaftlichkeit. Ein freiwilliger Mitarbeiterabbau soll uns in der Münchner Filiale helfen, die Personalkosten zu reduzieren.“

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Damit werden Befürchtungen der derzeit 170 Angestellten wahr: In einer Mitarbeiterversammlung Anfang März hatte es laut Teilnehmern schon geheißen, dass es wohl „Anpassungen“ geben solle. Nun wird das Unternehmen konkreter. Mit freiwilligem Personalabbau ist in der Regel gemeint, dass Mitarbeitern Abfindungen angeboten werden. Möglich ist auch, dass älteren Angestellten angeboten wird, früher in Rente zu gehen. Der Grund für den Personalabbau soll dem Vernehmen nach sein, dass die Kunden zuletzt spärlicher wurden und die hohe Miete an diesem Standort in der Innenstadt nicht tragen.

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Verdi-Geschäftsführer Heinrich Birner fordert nun, dass das Unternehmenskonzept von Sportscheck auf den Tisch gelegt wird. „Veränderungen dürfen nur im Rahmen einer klaren vorhandenen Zukunftsstrategie und sozial verträglich umgesetzt werden.“

Von Gerüchten, Sportscheck wolle sich womöglich nach einem Standort außerhalb der Innenstadt umsehen, distanziert sich das Unternehmen. Die Vermieterin der Immobilie, die Bayerische Hausbau, sagt auf Anfrage: „Mit Sportscheck besteht ein langfristiges Mietverhältnis im Joseph-Pschorr-Haus.“ 

wei/weg

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