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Seit gut drei Wochen campieren die Flüchtlinge am Sendlinger Tor.

Ergebnis eines weiteren Kooperationsgesprächs

Flüchtlings-Demo bis nächsten Samstag – dann Protestmarsch

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München - Die Flüchtlinge, die seit gut drei Wochen am Sendlinger-Tor-Platz campieren, wollen ab dem kommenden Samstag, 8. Oktober, in einem mehrtägigen Protestmarsch nach Nürnberg ziehen.

Das Kreisverwaltungsreferat hat am Freitag bekanntgegeben, dass die Genehmigung der Dauerversammlung bis dahin verlängert worden ist.

Dies sei das Ergebnis eines weiteren Kooperationsgesprächs des Veranstalters „Refugee Struggle for Freedom“ mit dem KVR. „Das Versammlungsrecht steht unter besonderem Schutz des Grundgesetzes. Anders als bei ähnlichen Ereignissen in der Vergangenheit kooperieren der Veranstalter und die Teilnehmer gut mit den Behörden“, sagt Kreisverwaltungsreferent Thomas Böhle. „Weil auch die Öffentlichkeit von den Menschen, die dort für ihre Interessen eintreten, nicht übermäßig beeinträchtigt wird, haben wir derzeit weder Anlass noch Handhabe, die Dauerversammlung aufzulösen.“ Böhle bestätigt auch, dass der Veranstalter für den 8. Oktober den Protestmarsch nach Nürnberg angekündigt hat. „Es ist davon auszugehen, dass mit diesem Datum die Teilnehmerzahl der Dauerversammlung am Sendlinger Tor so stark schwinden wird, dass dann eine Neubewertung der Lage erforderlich ist“, sagt Böhle.

Am 7. September hatten sich abends rund 70 Personen nach einem Demonstrationszug durch die Innenstadt am Sendlinger-Tor-Platz spontan zu einer Dauerversammlung niedergelassen. Sie wurde bereits mehrfach verlängert.

Sven Rieber

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