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In einigen Jahren soll die Tram vom Romanplatz über Laim, Holzapfelkreuth und Waldfriedhof bis zur Aidenbachstraße fahren.

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Freistaat streicht Förderung für Trambahn-Westtangente

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München - Am Mittwoch will die Vollversammlung des Stadtrats ein Bekenntnis zum Bau der Trambahn-Westtangente abgeben. Dafür zählt sie auch auf Geld vom Freistaat. Doch das wird es vermutlich nicht geben. 

Mindestens 90 Millionen Euro wird die 8,7 Kilometer lange Trasse kosten. Die Stadt hatte auf Zuwendungen in Höhe von rund 40 Millionen Euro durch den Bund gehofft, doch das Geld wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht geben. 

Die Westtangente ist nicht mehr im aktuellen GVFG-Förderprogramm (Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz) des Bundesverkehrsministeriums enthalten. „Das dürfte an dem Beschluss zur zweiten S-Bahnstammstrecke liegen“, sagt der Grünen-Politiker Martin Runge. 

Der Bund hatte zugesichert, 1,5 Milliarden Euro aus dem GVFG-Topf zum Bau der zweiten Röhre beizusteuern. Bayern stehen aus dem Programm aber insgesamt nur 55 Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung. Runge befürchtet deshalb, dass damit „auf 30 Jahre“ andere große Infrastrukturprojekte in Bayern keine Bundesförderung mehr erhalten – unter anderem die Tram-Westtangente oder auch die U5-Verlängerung nach Pasing. Runge sagt, konkurrierende Projekte würden durch die zweite Stammstrecke „kannibalisiert“.

Die Trambahn-Westtangente ist nun wohl eines der ersten Opfer der zweiten Stammstrecke. Für das im Herbst aufgelegte GFVG-Bundesprogramm 2016 bis 2020 hat der Freistaat sie nicht mehr angemeldet. Voriges Jahr war die Tram im Programm noch mit Gesamtkosten in Höhe von 90 Millionen Euro aufgeführt gewesen, 41 Millionen Euro hatte der Bund als förderfähig ausgewiesen. Bei der Münchner Verkehrsgesellschaft will man die nicht erfolgte Anmeldung nicht überbewerten. „Es ist unerheblich, was jetzt drinsteht. Der Antrag auf Fördermittel wird erst gestellt, wenn das Projekt weiter fortgeschritten ist“, sagte ein Sprecher. 

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