Am Donnerstag wollen Geschäftsführer Hermann Zimmerer und Küchenchef Lars Hirchenhein in der „Brez’n“ an der Leopoldstraße wieder Essen servieren. Foto: Marcus Schlaf

Frisch aufgebrezelt

München - Seit Montag präsentiert sich das Wirtshaus zur Brez’n an der Leopoldstraße in neuem Erscheinungsbild. Zwei Wochen lang haben bis zu 30 Handwerker an der Generalüberholung der Brez’n gewerkelt.

Innenarchitekt Gundram Hoffmann wollte bayerische Tradition und Moderne harmonisch vereinen. Am Donnerstag wird es dann offiziell wieder eröffnet.

„Das war ein hartes Stück Arbeit“, sagt Geschäftsführer Hermann Zimmerer beim Rundgang. Zwei Wochen lang war er durchgehend von 7 Uhr in der Früh bis 22 Uhr abends im Wirtshaus und überwachte das Treiben der Handwerker. „Ein Wochenende hatte ich da nicht. Und klar: Manchmal habe ich auch gedacht, dass der zweiwöchige Zeitplan wirklich eng abgesteckt ist.“

Man merkt dem Wirtshaus die Generalüberholung an: Der Adneter Kalkstein-Fußboden ist auf allen Etagen komplett neu verlegt worden. Im König Ludwig-Stüberl und im Karl Valentin-Stüberl im Untergeschoss scheinen Gemälde der beiden Lokalgrößen ihre Weisheiten zu verkünden, die auf Spruchbändern an der Wand entlang zu lesen sind.

Die Tische im Wirtshaus sind aus hellem Ahorn-Holz gefertigt, passend dazu können Gäste auf dunklen Buchenholz-Stühlen oder auf eleganten Lederbänken Platz nehmen. Im Obergeschoss fängt eine Bildergalerie des Fotografen Stefan Braun das bayerische Lebensgefühl ein. Insgesamt bietet das Wirtshaus zur Brez’n jetzt 275 Besuchern Platz – vor der Renovierung waren es 230 Plätze.

„Wir wollen aber auch kulinarisch Tradition und Moderne vereinen“, sagt Geschäftsführer Zimmerer. Die deftige Schweinshaxe findet sich daher ebenso auf der Speisekarte wie Mousse au Chocolate mit Tonkabohnen oder Zander in Breznkruste.

Am Donnerstag will Zimmerer wieder aufsperren. „Das ganze Team muss sich erst einmal wieder einspielen – schließlich waren alle zwei Wochen im Urlaub. “ Bis auf den Chef.

Tobias Langenbach

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