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Auf der U4/U5 aber auch der U3/U6 könnte es am Samstag richtig voll werden.

Frühlingsfest, Bauma, Flohmarkt, Bundesliga

U-Bahn: Am Samstag droht der Monster-Stau

München - Am kommenden Samstag wird es im Münchner U-Bahnnetz besonders eng werden. Weil gleich mehrere Großveranstaltungen stattfinden, rät die MVG vor allem die Linien U4/U5 und U3/U6 zu meiden. Die Polizei bittet schon vorab um gegenseitige Rücksichtnahme und Geduld.   

Frühlingsfest, Flohmarkt auf der Theresienwiese, die Riesen-Messe Bauma und das Bundesliga-Spiel in der Allianz-Arena: Am Samstag dürfte das Münchner U-Bahn-Netz gewaltig an seine Grenzen stoßen. Allein zum Flohmarkt kamen im vergangenen Jahr 80.000 (!) Besucher, wenn auch sicher nicht alle mit der U-Bahn anreisten. Zur Bauma, die noch bis zum Sonntag dauert werden insgesamt mehr als 500.000 Besucher erwartet, der größte Teil davon am Samstag. Außerdem gibt's vier weitere Brennpunkte. Im Viehhof werden bei einem Kulturfestival rund 10.000 Menschen erwartet, 6.000 Teilnehmer und Schaulustige sind beim Spartan Race im Olympiapark zugange. Hinzu kommen noch die kleineren Veranstaltungen wie das Ballet Revolucion im Circus Krone (geschätzt 2.000 Besucher) und eine AfD-Kundgebung am Odeonsplatz mit mindestens 1.000 Teilnehmern.

Verstärkerangebot der MVG

Die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) wies bereits Mitte der Woche darauf hin: "Im gesamten U-Bahnnetz ist mit einer teilweise hohen Auslastung und temporären Engpässen zu rechnen". Man ist sich des Massen-Potentials durchaus bewusst und versorgt vorzubeugen: Das U-Bahn-Angebot zur Theresienwiese (U4/U5) wird verstärkt. Die U4/U5 fährt größtenteils mit Langzügen, teilt die MVG mit. (Übrigens an allen Freitagen, Samstagen, Sonntagen und Feiertagen während des Frühlingsfestes). Der reguläre 10-Minuten-Takt wird am Samstag von etwa 5 und 7 Uhr zwischen Odeonsplatz und Theresienwiese mit Sonderzügen verdichtet. 

Die MVG weist außerdem auf Alternativrouten zur U4/U5 hin. Die Theresienwiese ist mit nur einem kurzen Fußmarsch vom Hauptbahnhof zu erreichen, genauso kann man mit der S-Bahn bis zur Hackerbrücke fahren. Auch von der Tram 18 und 19 bis Holzapfelstraße oder Hermann-Lingg-Straße ist es nicht weit, gleiches gilt für den MetroBus 58 bis Georg-Hirth-Platz oder Beethovenplatz, oder den StadtBus 134 bis Alter Messeplatz oder Theresienhöhe.

Auch die Polizei warnte am Freitag vor der allgemeinen Überfüllung: Im gesamten Stadtgebiet werde es zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen auf den Straßen, wie auch im öffentlichen Personennahverkehr kommen. Insbesondere auf den Hauptverkehrsstraßen und in den großen Umsteigebahnhöfen könne es immer wieder zu Verzögerungen kommen. "Wir bitten alle Verkehrsteilnehmer um Geduld und gegenseitige Rücksichtnahme." Gerade im Innenstadtbereich wird es schwierig werden für Kraftfahrzeuge freie Parkplätze zu finden. Prüfen sie bitte, ob sie auch alternative Verkehrsmittel, wie das Fahrrad, nutzen können.

Frühlingsfest startet Freitag - und so schaut's dort aus

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