Fünf Stationen bekommen Facelifting für 48 Millionen

Stammstrecken-Bahnhöfe werden saniert - so sehen sie bald aus

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München - Die S-Bahnhöfe an der Stammstrecke in München werden in den kommenden Jahren einer Schönheitskur unterzogen. Das Facelifting lässt sich die Bahn 48 Millionen Euro kosten.

Die unterirdischen Bahnhöfe der alten S-Bahnstammstrecke haben schon 45 Jahre auf dem Buckel. Da wird es Zeit für ein ordentliches Facelifting! Dafür investiert die Bahn jetzt 48 Millionen Euro. Vom kommenden Jahr an - bis 2023 - werden die S-Bahnhöfe am Hauptbahnhof, Stachus, Marienplatz, Isartor und Rosenheimer Platz kräftig aufgepeppt.

Einladend: So stellt sich die Bahn die S-Bahnhöfe künftig vor.

Die unterirdischen Stationen der Stammstrecke sind schon seit Jahren eine Dauerbaustelle. 2012 wurden 24 neue Rolltreppen eingebaut, aus Brandschutzgründen wurden die Treppen eingehaust und Rauchschutztüren eingebaut. Die abgehängten Decken wurden ausgebaut - man blickt derzeit auf den nackten Beton. Alles in allem bieten die S-Bahnhöfe ein eher trostloses Bild. 

Im Rahmen ihres Modernisierungprogrammes „Zukunft Bahn“, lässt die DB derzeit alle 31 unterirdischen S-Bahnhöfe der Republik auffrischen, auch in Frankfurt, Stuttgart und Hamburg wird saniert. In Frankfurt wurde schon begonnen, dort kann man bereits die ersten Ergebnisse sehen.

Die Stammstrecken-Bahnhöfe wie hier am Isartor sehen heruntergekommen aus.

Großer Sanierungsprogramm für die S-Bahn-Stationen

Das große Sanierungsprogramm für die S-Bahn-Stationen in München sieht so aus:

  • Die entfernten Decken werden durch neue Deckenelemente ersetzt.
  • Die S-Bahnhöfe bekommen ein neues Beleuchtungssystem.
  • Die Wände werden neu gestaltet. Das künftige Konzept orientiert sich dabei an der Farbgebung der Erbauungszeit.
  • Die tragenden Säulen werden neu gestaltet. Auch hier soll sich der Umbau an der alten Gestaltung orientieren.
  • Für Sehbehinderte wird ein plastisches Tastband am Boden eingebaut, an dem sich Betroffene mit dem Stock entlangtasten können.
  • Der Fußboden soll ausgetauscht werden.Allerdings erst, wenn die neue Stammstrecke fertig ist. Denn für diese Maßnahme müssen die Bahnhöfe gesperrt werden.
  • Alte Sitzflächen werden erneuert und zusätzliche installiert.

Auch die Sperrengeschosse werden neu gestaltet. Am Isartor wird zudem ein Lift eingebaut.

J. Welte

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Rubriklistenbild: © Michael Westermann

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