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Hielten fest zu Deutschland: Megan (24) und Laura Adams (23), Studentinnen aus Melbourne.

Tränen-Abschied

WM-Aus: So bitter war‘s beim in München beim Public Viewing

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Der K.o. gegen ­Korea: Mit 0:2 verloren die deutschen Fußballer das entscheidende Vorrundenspiel, flogen bei der WM raus. Zehntausende von Fans zitterten bei den Public Viewings mit.

München - In den Biergärten schauten sich zehntausende Fußball-Fans das entscheidende Vorrundenspiel der deutschen Fußballer bei der WM an. Jogis Elf musste gegen Südkorea ran – und schrecklich war’s… Die Ausgangslage: Vom Weiterkommen ins Achtelfinale über das vorzeitige Aus bis hin zu einem Los-Entscheid war alles möglich. Die Kellner bemühten sich um die Getränkeversorgung der Public-Viewing-Gäste – und die bemühten sich um Fassung...  

Damit haben wir nicht gerechnet

Aus ist es – bitter, aber kein Weltuntergang. Wir probieren’s in zwei Jahren bei der EM noch einmal. Neues Spiel, neues Glück. Aber schade ist es schon – wir hätten niemals damit gerechnet, dass Jogis Jungs in der Vorrunde ausscheiden. Eigentlich können wir uns auf unser Gefühl verlassen, aber heute hat es uns getäuscht.
Christoph S. (43, v. l.), Bauingenieur, Quirin S. (1), Kerstin S. (41), Hausfrau, Marianne P. (65), Rentnerin, Peter S. (74), Rentner, Luis S. (3), Nina S. (40), Ernährungswissenschaftlerin, Ingrid S. (73), Rentnerin, alle aus Landshut.

Jogi ist schuld – er hat zu viel rumprobiert!

Das ist echt blöd gelaufen. Der Fehler war, dass Jogi Löw bei den Vorbereitungsspielen zu viel rumprobiert hat. Er hätte da schon den harten Kern spielen lassen müssen. Jetzt werden Brasilien oder Kroatien Weltmeister.
Oliver Boesen (30), Sachbearbeiter, ­Christian Michalke (30), Außendienstmitarbeiter, Jana Wittenbrink (27), Erzieherin, und René Kuhnert, Sales Service Spezialist aus Frankfurt und Bonn.

Das ist wirklich peinlich

Das war ja klar! So, wie sich die deutsche Elf im ersten Spiel gegen Mexiko gezeigt hat, konnte das ja nur bitter enden. Wir haben heute gezittert und gehofft, dass wir weiterkommen. Dass der amtierende Weltmeister in der Vorrunde rausfliegt, das ist schon sehr peinlich…
Susi P. (29, v. l.), Personalsachbearbeiterin, Tina S. (35) Lehrerin, Julian P. (24), Student, Alex B. (24), Student, Max H. (23), Student, Max K. (24), Projektleiter, Marina J. (26), Personalsachbearbeiterin, Verena E. (23), Studentin aus München

Jogi hat sich total verkalkuliert

Jogi, das war peinlich – da hast Du Dich total verkalkuliert! Wer seine Mannschaft so auflaufen lässt, der muss seine Konsequenzen ziehen und sein Amt niederlegen.
Theo B. (33,v. l.), Ingenieur, Sabrina S. (26), Altenpflegerin, Benjamin S. (38), Physiotherapeut, alle aus Stuttgart.

Das ist eine echte Enttäuschung!

Das Ergebnis ist echt enttäuschend. Naja, die Jungs waren stets bemüht..., könnte man da sagen. Wir sind gerade auf Betriebsausflug hier. Weltmeister werden Portugal oder Kroatien.
Dieter Kowohl (47), Thomas Dufner (52), Andrea Stoll (52), Astrid Ruf (51), Liane Priesner (54), Michaela Paulus (47) vom Regierungspräsidium ­Freiburg.

Keiner hat gekämpft…

Es ist schon traurig, ­dieses 0:2. Aber es hat ja leider auch keiner von den Jungs richtig gekämpft. ­Zweimal hintereinander Weltmeister zu werden: Das war wohl einfach eine Nummer zu groß. Vielleicht wird es bei der EM besser. Ich streichle jetzt meinen kleinen Theodor…
Giulia Morro (19), Studentin aus München, mit ­Spitz Theodor.

Sie hätten nochmal durchstarten können

Wir kommen aus Minnesota und ­machen gerade Urlaub in München. Schade für das deutsche Team – sie wären in der K.o.-Runde bestimmt noch mal richtig durchgestartet…
Eric Klemm (28), Anwalt, und Caroline Labat (27), Computerprogrammiererin aus den USA.

WM der Außenseiter

Echt doof, dass Deutschland draußen ist! Wir denken, das wird jetzt ­insgesamt die WM der Außenseiter – und am Ende gewinnt vielleicht Kolumbien. Bei unseren Jungs hat einfach der ­Teamgeist gefehlt, das war vor vier ­Jahren besser. Aber wir bleiben jetzt trotzdem im Augustiner-Biergarten sitzen und trinken noch eine Mass oder so…
Kathrin Seufert (34) Versicherungskauffrau,Viktoria Wagner (28), Bankkaufrau, beide aus München.

Hielten fest zu Deutschland: Megan (24) und Laura Adams (23), Studentinnen aus Melbourne.

Neue Chance in vier Jahren...

Schade, dass Deutschland nicht gewonnen hat. Wir reisen gerade einen Monat durch Europa, kommen aus Australien. Nachdem unser Team ausgeschieden war, haben wir zu Deutschland gehalten. Wir hatten nicht gedacht, dass Australien weit kommen würde, aber Deutschland hätte besser sein können. In vier Jahren gibt es eine neue Chance – oder schon in zwei Jahren bei der EM.
Megan (24) und Laura Adams (23), Studentinnen aus Melbourne.

Lesen Sie auch: Nach DFB-Aus bei der WM 2018: Rücktritt? Das sagt Löw
Und: Stimmen zur deutschen WM-Blamage: Vernichtendes Urteil von Löw und Hummels

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