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Drei Münchner in Hamburg: Wieland Iglhaut (von links), Roman Nowotny und Simon Gerstenhöfer von der Feuerwache 2.

Feuerwehr und Polizei entsenden Kräfte

G20-Gipfel: Diese Münchner sind in Hamburg im Einsatz

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Der G20-Gipfel hält nicht nur ganz Hamburg in Atem. Aus München werden für das Treffen der Staatschefs der großen Länder Kräfte von Feuerwehr und Polizei entsendet.

München - Hamburg rüstet, München hilft: Beim G20-Gipfel treffen 15.000 Polizisten, 4000 Bundespolizisten, 200 Sprengstoffhunde und hunderte Feuerwehrkräfte auf Tausende, zum Teil gewaltbereite Demonstranten. München schickt etliche Einsatzkräfte an die Elbe. Die tz hat sie angefunkt: „München, bitte kommen! Wie ist die Lage in Hamburg?“

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Feuerwehr: Von der Feuerwache 2 in Sendling aus haben sich am Mittwochmorgen drei Spezialkräfte auf den Weg nach Hamburg gemacht. Simon Gerstenhöfer (35) und seine Kollegen arbeiten bei der Münchner ATF-Einheit - Mitarbeiter der Analytischen Task Force (ATF) kümmern sich um die Erkennung biologischer, chemischer oder radiologischer Gefahren. Gerstenhöfer leitet die Gruppe: „Ich freue mich! Das ganze Jahr trainieren für solche Einsätze - jetzt geht’s los!“

Und zwar um 7 Uhr - 24-Stunden-Schicht im mobilen Labor! „Wenn die Kollegen draußen eine verdächtige Substanz finden, liefern sie an uns. Und wir finden heraus, was es ist“, sagt Gerstenhöfer. „Wodka haben wir in fünf Minuten analysiert - bei gefährlichen Substanzen kann es drei Stunden dauern.“

Nach ihrer Schicht haben sie 24 Stunden frei. Dann geht es wieder los. Florian Hörhammer, Sprecher der Münchner Feuerwehr, war bis Dienstag in Hamburg und unterstützte Kollegen beim Aufbau der Pressestelle. Hat die Feuerwehr auch so gut gefeiert wie die Berliner Polizei? „Wir sind die Feuerwehr - wir wissen uns zu benehmen!“, sagt Hörhammer und lacht.

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Bundespolizei: Zur „heißen Phase“ sind drei Münchner in Hamburg. Sprecher Wolfgang Hauner: „Die Lage ist ruhig - zumindest für uns.“ Er streift durch die Stadt und twittert, Kriminalerin Kathi Reich sichert Spuren und Ralf Rossak fährt Kollegen von Einsatz zu Einsatz.

Polizei: Das Präsidium München entsendet rund 100 Polizisten: Kriminaler, Verkehrskräfte, Diensthundeführer - und etliche Spezialeinheiten. Die Beamten würden „lageangepasst“ eingesetzt. Die Details sind geheim.

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TOS

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