1. Startseite
  2. Lokales
  3. München
  4. Stadt München

Geisterbahnhof soll Denkmal werden

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

null
In den brach liegenden, von Unkraut überwucherten S-Bahnhof Olympiastadion soll ein gastronomischer Betrieb mit Ausstellung einziehen. © Markus Götzfried

München - Große Pläne mit dem Geisterbahnhof: Die ÖDP will die ehemalige S-Bahn-Station „Olympiastadion“ in ein Café mit Ausstellung verwandeln.

Die ÖDP im Münchner Rathaus will Teile der Bahnanlagen des sogenannten Olympiagleises sowie den ehemaligen S-Bahnhof „Olympiastadion“ im Münchner Norden als Denkmal der Münchner Stadt- und Eisenbahngeschichte erhalten. In ihrem Antrag an Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) fordert die Partei, die Umgestaltung der Fläche im Einklang mit dem Ensembleschutz des Olympiaparks und der historischen Bedeutung des Gleises und seines Umfelds vorzunehmen.

Den Antrag hatte eine Aussage des Planungsreferats ausgelöst, derzufolge der brach liegende S-Bahnhof abgerissen und die Fläche begrünt werden soll. „Eine solch brachiale Aussage im Umgang mit einem stadt- und eisenbahngeschichtlichen Denkmal lässt jegliches Feingefühl bei der Abwägung planerischer Belange vermissen“, kritisiert ÖDP-Stadtrat Tobias Ruff. Statt Kilometersteine, Weichen und das Empfangsgebäude des S-Bahnhofs abzureißen, sollten sie in eine begrünte Parkerweiterung integriert werden. Das ehemaligen Empfangsgebäude könnte als Café genutzt werden, in dem eine Ausstellung die Geschichte des Areals dokumentiert.

Auch interessant

Kommentare