Geldbeutelwaschen am Fischbrunnen

München - Mit dem traditionellen Geldbeutelwaschen hat Münchens Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) am Aschermittwoch in der Landeshauptstadt die Fastenzeit eingeläutet.

Ude und weitere Stadt-Politiker - darunter Hep Monatzeder (Grüne) und Stadtkämmerer Ernst Wolowicz (SPD) - tauchten die Geldbörsen einem alten Brauch folgend am Mittag in den Fischbrunnen am Marienplatz. Damit verbindet sich traditionell die Hoffnung, das sich die Kassenlage der Stadt bessern möge.

Das Video zum Geldbeutelwaschen 2009

Der Brauch geht bis ins 15. Jahrhundert zurück, wurde nach den Worten Udes im 19. Jahrhundert aber vor allem von armen Leuten ausgeübt. Damit wurde die Dienstherrschaft aufgerufen, das Portemonnaie wieder zu füllen, das nach den Ausschweifungen des Faschings leer gewesen sei. Ude betonte laut Mitteilung, er könne leider nicht in Aussicht stellen, dass das Geldbeutelwaschen der Stadtkasse in diesem Jahr wieder im selben Maße nützen werde wie in den Vorjahren. Auch an München werde die Finanzkrise nicht spurlos vorübergehen.

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