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Da war noch alles gut: Georg Schlagbauer steht im Mai 2015 in seiner Viktualienmarkt-Filiale.

Es geht um zwei Metzgerei-Filialen

Ex-Wiesn-Stadtrat: Nächster Tiefschlag für Schlagbauer

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Georg Schlagbauer kommt aus den Negativschlagzeilen nicht raus. Nachdem der ehemalige Stadtrat mit Drogenproblemen konfrontiert worden war, muss er nun Insolvenz anmelden.

München - Der nächste Nackenschlag für Georg Schlagbauer (45): Der ehemalige Präsident der Handwerkskammer und CSU-Stadtrat hat Insolvenz angemeldet! Es geht um zwei Filialen der Metzgerei an der Waltherstraße und am Viktualienmarkt.

Das Amtsgericht München hat den Münchner Anwalt Matthias Hofmann von der Kanzlei Pohlmann Hofmann zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. „Herr Schlagbauer hat aus seiner persönlichen Vergangenheit Schulden, denen er derzeit nicht gerecht werden kann“, sagt der Jurist. „Andererseits läuft die Metzgerei Schlagbauer nach meinen bisherigen Erkenntnissen gut. Dies stellt eine gute Ausgangslage für eine Lösung mit Mitteln des Insolvenzrechts dar.“

Löhne der Mitarbeiter sollen sicher sein

Ziel des Verfahrens ist, den Betrieb am Leben zu halten. Dafür stünden die Zeichen gut. Die Löhne der neun Mitarbeiter sind laut Hofmann sicher, dasselbe soll für die Belieferung mit den Waren und Rohstoffen gelten: „Die Lieferanten stehen hinter Schlagbauer, und die Kunden der Metzgerei Schlagbauer werden weiterhin wie gewohnt in der Metzgerei einkaufen können.“

Innerhalb des Augusts könnte das Insolvenzverfahren eröffnet werden. Bis dahin läuft der Metzgereibetrieb vorerst unter der Aufsicht des vorläufigen Insolvenzverwalters weiter.

Schlagbauer war im Juni 2016 von allen Ämtern zurückgetreten. Offenbar hatte er ein Drogenproblem. Über Jahre hinweg soll er Stammgast im Club Ekstasia gewesen sein, Kokain genommen und Schulden in fünfstelliger Höhe aufgehäuft haben.

Zum Hintergrund: Koks, Ehe-Aus, Rotlicht: Der tiefe Fall des Wiesn-Stadtrats

ska

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