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Anna Vollmann hat am Verwaltungsgericht geklagt.

Zeitungen findet sie informativer

Keine Lust auf GEZ: Sie klagt gegen die TV-Gebühren

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Fernsehen? Darauf hat Anna Vollmann keine Lust – seit 1981. Sie liest lieber Zeitung, weil Informationen dort „umfassender, kritischer und zeitsparender zu bekommen sind“, wie sie sagt. So weit, so gut.

München - Anna Vollmann will keine Rundfunk-Gebühr bezahlen, weil sie ja keinen Rundfunk nutzt – und die Gebühr von 53,94 Euro im Quartal so teuer findet, dass sie sich dann keine Zeitungen mehr kaufen kann. In ihren Augen eine Ungerechtigkeit. Deshalb zog sie vor das Verwaltungsgericht, wo sie gegen die Gebührenbescheide klagt.

Um 832,46 Euro geht es nun. Geld, das Anna Vollmann auf keinen Fall bezahlen will. Sie sieht sich in ihrer Informationsfreiheit gehindert und findet die Rundfunkgebühr „gesetzeswidrig“.

Mehr als acht Milliarden Euro wurden durch den Rundfunkbeitrag im Jahr 2015 eingenommen. Mit dem Geld sollen qualitative Inhalte und Vielfalt geboten werden. Kritik daran gibt es zuhauf, da ist Anna Vollmann nicht die einzige. Sie wünschte sich, dass, wenn es schon einen Beitrag geben muss, alle Informationsmöglichkeiten darin gesammelt wären. Aber damit wird sie wohl keinen Erfolg haben, so die vorläufige Einschätzung des Gerichts.

thi

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