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Nicht im Rahmen: Fast jeder fünfte Abstellplatz ist mit Schrottradln belegt.

Jährlich werden 3000 herrenlose Räder entfernt

Große Aufräumaktion: Stadt räumt alte Fahrräder weg

In der Stadt ist mittlerweile jeder fünfte Platz an den Radl-Abstellanlagen von einem herrenlosen Drahtesel belegt. Jetzt wurde eine groß angelegte Aufräumaktion gestartet.

München - Immer mehr Schrotträder in der Stadt! Laut Baureferat ist mittlerweile jeder fünfte Platz an den Radl-Abstellanlagen von einem herrenlosen Drahtesel belegt. Jetzt hat die Stadt zusammen mit ihrer Tochtergesellschaft Park&Ride eine groß angelegte Aufräumaktion gestartet.

Dabei sollen Räder, die offensichtlich nicht mehr in Gebrauch sind, mit einer Banderole markiert und bei unversehrter Klebemarke vier Wochen später eingelagert werden. Wer sein Rad innerhalb der darauffolgenden sechs Wochen noch nicht abgeholt hat, übergibt es automatisch an ein soziales Projekt oder eine gemeinnützige Organisation.

2014 hat das Baureferat bereits eine dreijährige Pilotphase ins Leben gerufen. Die sei nach Angaben von Baureferentin Rosemarie Hingerl so gut angekommen, dass die Stadt nun eine flächendeckende Kampagne gestartet hat: Seit Anfang April werden alle mutmaßlich aufgegebenen Räder und Schrotträder mindestens einmal im Jahr entfernt. An besonderen Brennpunkten, wie etwa den S- und U-Bahnhöfen, rücken die Schrott-Sammler sogar halbjährlich an. In der Vergangenheit hat das Baureferat zusammen mit der Polizei jährlich mehr als 3000 herrenlose Räder aus dem Münchner Stadtbild entfernt.

Welche Räder als Schrotträder gelten, sollen vor Ort aufgestellte Hinweistafeln klären. Zudem gibt es die Internetseite www.radlramadama.de. Diese enthält bebilderte Beispiele und Formulare, mit deren Hilfe ein vermisstes Rad gemeldet werden kann.

Sarah Brenner

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