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Bei der Razzia in München wurde unter anderem Cannabis sichergestellt.  

Vorwurf des bewaffneten Handels mit Betäubungsmitteln

Großrazzia in München und Umgebung: Drogenfunde im Kilogramm-Bereich 

Am Mittwoch sind in einer großangelegten Razzia eine Vielzahl an Drogen aus dem Darknet beschlagnahmt worden. Auch Messer wurden von der Polizei gefunden.  

München - In München und Umgebung sind Polizei und Zoll mit einer großangelegten Razzia gegen den Drogenhandel im Darknet vorgegangen. Zeitgleich seien am Mittwoch in den frühen Morgenstunden bei 32 Beschuldigten in München und im Münchner Landkreis Durchsuchungsbeschlüsse vollzogen worden, teilte die Staatsanwaltschaft München I mit. Dabei seien drei Menschen vorläufig festgenommen worden. An dem Einsatz waren rund 140 Beamtinnen und Beamte des Polizeipräsidiums München beteiligt.

Den Ermittlern zufolge häufen sich seit Ende vergangenen Jahres Verfahren gegen Tatverdächtige aus dem Großraum München, die Drogen über das nur durch spezielle Software erreichbare Darknet bestellen und sich diese danach per Post zuschicken lassen. Im Vorfeld der Razzia seien etwa 20 solcher Postsendungen abgefangen worden.

Bei der Razzia waren rund 140 Beamte beteiligt. 

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Die Verdächtigen werden dem Ermittlungsrichter vorgeführt

Dabei seien unter anderem 600 Gramm Amphetamin (“Speed“), 677 Ecstasy-Tabletten, 40 Gramm kristallines MDMA, 50 LSD-Trips, 115 Gramm Marihuana, sieben Gramm Heroin und viereinhalb Gramm Kokain beschlagnahmt worden. Im Zuge der Durchsuchungen seien dann weitere Drogen wie Cannabis,  Heroin und “Speed“ beschlagnahmt worden. Im Zusammenhang mit den Betäubungsmittelverstößen seien auch mehrere Messer, darunter ein Butterflymesser gefunden und beschlagnahmt worden. 

Daraus resultierend mussten sich drei Verdächtige wegen des bewaffneten Handels mit Betäubungsmitteln in nicht-geringer Menge verantworten und werden zur Klärung der Haftfrage dem Ermittlungsrichter vorgeführt.

Auch mehrer Messer wurden bei der Razzia beschlagnahmt. 

afp/dk

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