Breite Zustimmung haben die Umbaupläne für den Bunker geerntet. Simulation: Euroboden

Grünes Licht für Hochbunker

München - Die Umwandlung des wenig schmucken Hochbunkers an der Ungererstraße in ein Wohngebäude besonderer Art hat auch die Kommission für Stadtgestaltung überzeugt.

Das sonst durchaus kritikfreudige Sachverständigen-Organ, das als Ratgeber des Stadtrats fungiert, winkte das Projekt gestern anstandslos durch.

Die beiden unteren Etagen sollen wie berichtet Büros vorbehalten werden. Die Geschosse zwei bis sieben sind für Wohnflächen vorgesehen, denen insgesamt 717 Quadratmeter zur Verfügung stehen. Ganz oben, wo bislang ein ziegelgedecktes Dach ruhte, wird ein feines Penthaus mit umlaufender Terrasse entstehen: freie Sicht für freie Bürger (mit Geld), und das in alle Richtungen.

Tim Sittmann-Haury von der „Raumstation Architekten Starnberg“ hat mit seinem Entwurf den schmalen Grat zwischen einem Radikalumbau und Verzagtheit getroffen. Auch die Denkmalschützer legten sich nicht quer. Nach dem Umbau versteckt der Bunker seine Herkunft nicht, kommt aber sehr viel freundlicher daher als das Original.

Jede Wohnung wird ein besonderes Gepräge besitzen - nicht zuletzt wegen der zwei Meter mächtigen Wände.

ege

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