Gute Konjunktur bremst wetterbedingten Anstieg der Arbeitslosigkeit

Nürnberg/München - Die nach wie vor gute Konjunktur bremst den witterungsbedingten Anstieg der Arbeitslosigkeit in Bayern. Experten rechnen lediglich mit einer Zunahme um 30 000 bis 35 000 auf rund 335 000 Arbeitslose.

Das wären rund 95 000 weniger als noch vor einem Jahr. Neben der milden Witterung dämpft auch das vor einem Jahr eingeführte Saisonkurzarbeitergeld den jahreszeitlich bedingten saisonüblichen Anstieg der Erwerbslosenzahlen. "Der Aufschwung wird sich auch in den kommenden Monaten fortsetzen, wenn auch mit gebremsten Schaum", hieß es im Arbeitsministerium in München. Die aktuelle Finanzkrise werde sich erst mit Verzögerung auf den Arbeitsmarkt auswirken.

Im Dezember des vergangenen Jahres waren im Freistaat 301 100 Männer und Frauen arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote lag bei 4,6 Prozent. In den beiden vorangegangenen Monaten war erstmals seit Juni 2001 wieder die Marke von 300 000 unterschritten worden. Die offiziellen Zahlen für Januar gibt die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag (31. Januar) in Nürnberg bekannt.

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