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Die Polizei durchkämmte das Gebiet im Englischen Garten nach der Vergewaltigung einer Joggerin. 

Polizei nennt das „rein spekulativ“

Hat der Münchner Vergewaltiger auch in Rosenheim zugeschlagen?

München/Rosenheim - Zwei Opfer, eines in München, eines in Rosenheim - beide wurden brutal attackiert und vergewaltigt und die Taten weisen Parallelen auf. Doch Gewissheit bringt erst eine DNA-Analyse. 

Erst am Donnerstag hat die Polizei eine heiße Spur in dem Münchner Fall entdeckt: DNA vom Täter, der eine 45-jährige Joggerin vor wenigen Wochen im Englischen Garten bewusstlos geschlagen und vergewaltigt hat. Möglicherweise ist das der Schlüssel, um den Mann zu identifizieren, der immer noch frei herumläuft und für Verunsicherung in der Bevölkerung sorgt. 

Und damit könnte auch eine weitere Frage beantwortet werden: Hat der Sex-Täter von München möglicherweise auch in Rosenheim zugeschlagen? 

Es gibt eindeutige Parallelen beim Tatmuster, wie rosenheim24.de berichtet: Hergang und Tatzeit weisen Ähnlichkeiten mit einer Vergewaltigung am Rosenheimer Inndamm auf. Im November 2015 hat ein Unbekannter eine 29-Jährige in ein Dickicht gezerrt und sein bewusstloses Opfer zum Sex missbraucht. Der Täter hatte die Frau von hinten überfallen, weshalb die Personenbeschreibung nicht sehr konkret war. 

Allerdings konnte man eine DNA-Spur sichern - wie im Münchner Fall. 

Polizei: „Rein spekulative Gerüchte“

Die Polizei will keine voreiligen Schlüsse zulassen und betont, dass es sich hierbei um „rein spekulative Gerüchte handelt“. Solange die DNA-Spuren nicht abgeglichen sind, könne man weder bestätigen noch dementieren, dass ein Zusammenhang zwischen den Taten besteht beziehungsweise es sich sogar um denselben Täter handelt. 

"Die Kollegen der Kripo München und der Kripo Rosenheim arbeiten eng zusammen“, wird Kripo-Sprecher Anton Huber bei rosenheim24.de zitiert. DNA-Abgleiche mit ähnlichen Taten würden bei solchen Fällen bayernweit und sogar deutschlandweit getätigt. 

Bei der Münchner Polizei sind mittlerweile 53 Hinweise aus der Öffentlichkeit eingegangen, die allerdings noch nicht zum Täter führten. Insofern setzen die Beamten große Hoffnung in den DNA-Abgleich und ein Täterprofil, das von Experten erstellt wird.

Profiler schätzen den Mann als „äußerst gefährlich ein“, er könne jederzeit wieder zuschlagen

kg

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