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Am Entwurf für das Hochhaus am Starnberger Flügelbahnhof scheiden sich die Geister.  

Kritik an den Plänen

Online-Petition gegen Hauptbahnhof-Neubau

München - Kritik an den Neubauplänen der Bahn für den Hauptbahnhof reißt nicht ab. Der Deisenhofener Dr. Karl Hofmann hat im Namen der Bürgerinitiative München eine Petition gegen das Projekt gestartet - sowohl auf dem Papier als auch online.

Der Minister gab sich wenig diplomatisch. Vom geplanten Bahnhofs-Neubau hält Ludwig Spaenle, der auch Münchner CSU-Chef ist: gar nichts. Von einem „monströsen Hochhaus“ am Starnberger Flügelbahnhof sprach er vergangene Woche.

Jetzt bekommt er dafür Unterstützung von der „Initiative Münchner Architektur und Kultur (AKU)“ – die auch eine Petition gestartet hat. Der Entwurf mit einer rund 200 Meter breiten siebenstöckigen Glasstruktur „würde das charakteristische Münchner Stadtbild in kaum vertretbarem Ausmaß zerstören“, heißt es in einer Mitteilung. „Erfreulicherweise gibt es noch Politiker mit Kulturbewusstsein!“ Und weiter: „Auch wenn sich jetzt hochrangige Politiker gegen das geplante Monstrum wenden, ist der Bürgerprotest wichtig, weil im Stadtrat bisher leider eine völlig unkritische Haltung vorherrscht.“ Im Rathaus habe man gar nicht über die städtebauliche Verträglichkeit diskutiert. Im Internet kann man sich auf der Seite www.buergerinitiative-muenchen.de informieren.

Lesen Sie hier den ausführlichen Artikel zum Thema: Hauptbahnhof-Umbau: Hochhaus-Plan sorgt für Ärger

fm

 

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